Sonntag, 9. November 2014

Mein Weihnachtsdessert: Printenparfait mit warmen Schokoküchlein

Schon im September hatte ich Post von Stefan von Küchen Atlas in meiner Mailbox und wurde von ihm zur Blogparade "Festliches Menü" eingeladen. Da ich die Idee so toll fand, hab ich gleich zugesagt und mich angemeldet. In der Zwischenzeit rückte jedoch meine Prüfung für die Uni immer näher und das Blogevent immer weiter in den Hintergrund. Hätte ich nicht das tolle Geschirr von Villeroy & Boch bekommen, was es zu diesem Event gab, hätte ich es wohl komplett vergessen. Zum Glück wurde aber von Küchen Atlas der Einsendeschluss auch noch verschoben und so hatte ich noch etwas Zeit mir Gedanken über  meinen Gang im festlichen Menü zu machen...
Ich schwankte eine ganze Weile zwischen Vorspeise und Dessert und da ich ja nun ein Süßmäulchen bin, war die Entscheidung am Ende dann doch ganz einfach. Und da wir nur noch wenige Wochen vor Weihnachten sind, wollte ich mein Menü auch genau unter dieses Motto stellen. Da ich nun schon 10 Jahren in Aachen wohne, wollte ich auch was von Aachen einfließen lassen und so gibt es ein ganz leckeres Printenparfait, was herrlich zum warmen Schokoküchlein passt, der sogar noch einen flüssigen Kern hat und weil es noch etwas Fruchtiges brauchte, gab es noch karamellisierte Orangenfilets. Ich sag nur: LECKER!


Printenparfait (für 4 Personen)

100g Gewürzprinten
200 Schlagsahne
80g Zucker
1 Ei
2 Eigelb
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz

Die Printen fein reiben. Die Sahne steif schlagen und in den Kühlschrank stellen.
Auf dem Wasserbad den Zucker, Vanillezucker, 1 Prise Salz, das ganze Ei und beide Eigelb cremig aufschlagen. Hier aber darauf aufpassen, dass man auch die Masse auch immer vom Rand mitnimmt, damit es da nicht zu heiß wird und das Ei stockt.
Wenn die Masse cremig aufgeschlagen ist, die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die geriebene Printe unterheben und dabei weiter ordentlich rühren, damit die Masse schön cremig bleibt. Nun zunächst ein Drittel der Schlagsahne unterheben und dann den Rest.
Die Masse nun entweder in kleine Förmchen oder eine Kastenform füllen und für mindestens 4 Stunden in den Tiefkühlschrank stellen. Ich hatte eine große flache schale genommen und mit einem Plätzchenausstecher Sterne ausgestochen.

Schokoküchlein mit flüssigem Kern (für 4 Stück)

120g Butter
120g Zartbitterschokolade
4 Eier
140g Zucker
70g Mehl
20g Backkakao

Butter und Schokolade auf dem Wasserbad schmelzen und leicht abkühlen lassen.
Mehl, Kakao und Zucker vermischen. Die Eier zugeben und mit dem Schneebesen rühren und dann langsam die Schoko-Butter-Masse hinzugeben.
4 kleine ofenfeste Förmchen (maximal 7,5cm Durchmesser und ca. 4cm hoch, wenn möglich auch kleiner) gründlich einfetten und den Teig in die Förmchen geben.
Die Küchlein bei 210 Grad Umluft im vorgeheizten Ofen ungefähr 10 - 12 Minuten backen. Die Küchlein aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen und auf den Teller zum Anrichten stürzen.

Karamellisierte Orangenfilets (für 4 Personen)

3 Orangen 
90g Zucker

Die Schale der Orangen mit einem größeren scharfen Messer großzügig abschneiden, so das keine weiße Haut mehr zu sehen ist. Anschließend die Filets vorsichtig herausschneiden und dabei den Saft auffangen. Den restlichen Saft auspressen.
In einer beschichteten Pfanne den Zucker karamellisieren und wenn dieser goldbraun ist, dann den Orangensaft aufgießen und nochmals aufkochen lassen bis der Karamell wieder geschmolzen ist. Nun alles leicht einköcheln lassen bis die Soße leicht sirupartig ist. Nun die Orangenfilets mit hinzugeben und kurz warm werden lassen.


Ich gebe zu mein Weihnachtsdessert ist nicht gerade was für die schlanke Linie, aber dieses Dessert gibt es auch nicht alle Tage. Wichtig ist auf jeden Fall beim Kuchen keine zu große Form zu wählen, da der Kuchen doch recht mächtig ist.




Nun wisst ihr, wie bei mir ein Teil meines Weihnachtsessen am 25.12. aussehen könnte - der 24.12. ist klar geregelt und je nachdem wo ich an diesem Tag bin, gibt es ganz klar Kartoffelsalat mit Würstchen oder Sauerkraut mit Bratwurst. Aber am ersten Weihnachtsfeiertag wird dann gerne wirklich was festlicheres gegessen.

KüchenAtlas-Blogparade: Festliches MenüDas ist auch gleichzeitig mein Beitrag für die Blogparade "Festliches Menü" von Küchen Atlas.













Und das war es auch schon wieder von mir - immerhin muss ich noch ein wenig lernen - und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche".

Eure Jasmin




Donnerstag, 9. Oktober 2014

Liebster Blog Award: Discover new Blogs!

Schon vor zwei Wochen bekam ich diesen tollen Award vom lieben WaWü jedoch fiel und fällt es mir nicht so leicht diesen Beitrag zu schreiben. Natürlich hole ich mir meine Ideen zum Kochen und Backen nicht nur aus Büchern und bin hier und da im Internet unterwegs, hab eine kleine Liste von Bloggern, denen ich folge und bin auch in diversen Communities bei Google+. Jedoch scheint es mir auch jetzt noch eine schier unmögliche Aufgabe sein 11 andere Blogger zu nominieren... Also nicht das Nominieren selbst fällt mir schwer, aber welche zu finden die noch nicht nominiert sind. Daher habe ich beschlossen einfach nach und nach zu nominieren, bis meine Liste voll ist. Dieser Beitrag wird also noch eine Weile "Under Progress" sein.


Worum geht es beim LIEBSTER award?
Beim LIEBSTER award geht es darum, neue und kleine Blogs zu entdecken und mehr über die Personen dahinter zu erfahren.
Folgende Regeln sind dabei zu beachten:
1. Die Person verlinken, die dich nominiert hat
2. 11 andere Blogger mit weniger als 200 Followern nominieren
3. Stelle 11 Fragen deiner Wahl an die Nominierten
4. Du kannst nicht die Person nominieren, die dich nominiert hat
5. Die Nominierten müssen informiert werden (stelle den Nominierten einen Link zu deinem Post bereit für mehr Informationen)
6. Du musst alle Fragen beantworten, die dir gestellt werden
Und hier kommen nun die Fragen vom WaWü, die ich erstmal beantworten will:

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Eigentlich etwas unabsichtlich... Um Rezepte mit meiner Familie zu tauschen, hatte ich für sie so kleine Rezeptkarten angelegt. Der Nachteil war, das ich immer Fotos entwickeln lassen musste, die mussten zurecht geschnitten werden und die Rezeptkarte musste dann noch laminiert werden. Eigentlich alles viel zu aufwändig und so gab es für meine Familie lange keine neuen "Rezept-Updates". So bin ich auf die Idee gekommen meine Rezepte einfach zu bloggen, um sie so ganz einfach mit meiner Familie teilen zu können. Mittlerweile teile ich die Rezepte nicht mehr nur mit meiner Familie, sondern mit einer kleinen aber feinen Anzahl Followern.

2. Welches ist dein Lieblingsrezept, bzw. liebster Post auf deinem Blog?

Ui, das eine Lieblingsrezept gibt es wohl nicht und variiert auch regelmäßig. Heute würde ich wohl sagen, das der Rote-Beete-Salat mit Granatapfel eines meiner Lieblingsrezepte ist. Mein Lieblingspost sind jedoch meine erste Motiv-Torte - einfach weil sie meine erste Motiv-Torte ist - und meine Beeren-Törtchen, weil mir hier das Foto so gelungen ist.

3. Wie fotografierst du? Handy? Profi Ausrüstung oder ein Zwischending?

Die meisten Bilder werden bei mir mit dem Handy gemacht - das geht schnell und einfach und gibt meist auch schöne Bilder. Wenn es etwas Besonderes ist, dann holt mein Freund schon mal unsere Systemkamera raus und es gibt noch bessere Fotos.

4. Was gefällt dir am Bloggen am besten?

Das Teilen von Rezepten.

5. Backen oder Kochen? Was ist dir lieber?

Da gibt es kein oder. Mir macht beides unheimlich viel Spaß auch wenn ich im Moment eher mehr Backe als Koche, aber das liegt an meinem Schätzelein (Kitchen Aid Artisan in Liebesapfelrot), welche getestet werden will.

6. Wo würde dich eine kulinarische Reise hinführen?

Hmmm, bis Ostern hätte ich ja gesagt nach Paris bis ich endlich da war und total enttäuscht war. Dafür durfte ich aber bereits ein sehr leckeres England kennen lernen und könnte mir hier durchaus eine kulinarische Reise vorstellen, die mich dann mehr als nur Fish & Chips entdecken lässt. 

7. Was war dein witzigster Küchenunfall?

Schwere Frage... Meine Küchenunfälle sind meist schmerzhaft, weil ich gerne mit meinem Unterarm die Temperatur der Heizstäbe in meinem Ofen teste. Aber das hab ich von meiner Mama so gelernt, die macht das auch so ;-)
Aber letzte Woche habe ich erst Salz und Pfeffer miteinander verwechselt. Total doofer Fehler und der Gurkensalat war ungenießbar, dabei hör ich jetzt noch meine Mama sagen "Jasmin, man sieht doch, dass das Salz ist. Das sind richtige Würfel." Ja Mama, als die Würfel im Salat waren, hab ich es auch gesehen.

8. Was magst du überhaupt nicht essen?

Die Frage ist einfach... Spinat, Grünkohl und Blutwurst. Hier hab ich noch immer ein Trauma aus Zeiten der Schulspeisung.

9. Was fehlt nie in deinem Kühlschrank?

Eier, Milch, Mascarpone

10. Von wem hast du backen/kochen gelernt?

Kochen lernen war einfach eine Notwendigkeit, weil ich für die Versorgung der Arbeiter zuständig war, als meine Eltern das Haus gebaut haben und ich mit 10 Jahren nicht wirklich helfen konnte. Backen hab ich aber definitiv von meine Mama gelernt.

11. Verfolgst du mit deinem Blog ein bestimmtes Ziel?

Nicht wirklich. Nur gutes Essen.
Und hier kommen nun meine Fragen.
  1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
  2. Wie würdest du deinen Blog selbst beschreiben?
  3. Was hat sich bei dir verändert, sei du bloggst?
  4. Nach welchen Kriterien entscheidest du, was gebloggt werden sollte?
  5. Ist deine Küche eher klein oder groß?
  6. Welche Zutaten hast du quasi immer im Haus?
  7. Wo kommen eigentlich deine Ideen her zum Bloggen?
  8. Handy oder Profi-Kamera? Wo kommen deine tollen Fotos her?
  9. Kochst du allein oder darf jemand helfen?
  10. Was war das beste Essen, was du jemals gegessen hast?
  11. Kann man dich beim Kochen/Backen auch schon mal tanzen und singen hören bzw.sehen?
So und hier kommen nun - nach und nach - meine 11 nominierten Blogs.
  1. Ilse blogt
  2. Küchenpoesie
  3. Ganz einfache Küche
  4. Krümelkreationen
  5. L'appétit vient en mangeant
Das war es auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche".
Eure Jasmin

Russischer Apfelkuchen

Bevor jetzt gleich die Frage kommt, was an diesem Kuchen so russisch ist, komme ich gleich mit der Antwort. Keine Ahnung! Ich denke es ist das bisschen Rum, was man in den Teig rührt oder ich müsste irgendwelche Beschwörungsformeln vor mich hinbrabbeln, wenn ich den Teig rühren... Es ist eigentlich auch ganz egal, denn wichtig ist nur eines: der Kuchen schmeckt! Und das nicht nur so okay, nein - ich finde ihn großartig.
Das Rezept habe ich vor bestimmt 15 Jahren als bereits vergilbten Zeitungsausschnitt in der Rezeptesammlung meiner Mutter entdeckt und er war mein erster Kuchen den ich ohne Fertigbackmischung zubereitet habe. Ich habe schon ein paar Variationen hiervon gemacht, hab den Rum durch Aroma ersetzt (was ich nicht empfehlen kann), hab die Haselnüsse durch Mandeln und Walnüsse getauscht (Mandeln fand ich jedoch nicht passend, jedoch sind Walnüsse eine gute Alternative) oder hab auch schon mal Backkakao statt Schokoraspeln genommen. Ich kann euch daher nur empfehlen, das Rezept genau so zu machen wie es da steht. Die Äpfel sollten auch wirklich grob geraspelt und nicht in Stücke geschnitten werden, weil so gehen sie schön in den Teig über und verbacken quasi.
 

Russischer Apfelkuchen (Springform mit 26cm Durchmesser)

250g weiche Butter
250g Mehl
250g Zucker
50g Schokoraspel
50g gemahlene Haselnüsse
4 Äpfel, gerieben
4 Eier
1 Päckchen Backpulver
4 EL Rum
Puderzucker zum Bestäuben

Eier, Butter und Zucker schaumig rühren. Mehl, gemahlene Nüsse und Backpulver vermischen und nach und nach zugeben. Rum dazugeben. Die geraspelten Äpfel und die Schokoraspel gründlich unterheben.
Den Teig in eine gefettete Springform geben und bei 180 Grad Ober- und Unterhitze ca. 1 Stunde backen.
Den Kuchen abkühlen lassen und direkt vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. Da der Kuchen durch den geriebenen Apfel ziemlich feucht ist, muss der Puderzucker vor dem Servieren drüber gegeben werden, da er sonst durch die Feuchtigkeit aufgesogen wird.



So und nun wünsche ich euch viel Spaß mit einem meiner Lieblingskuchen und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche".

Eure Jasmin

Rote-Beete-Salat mit Granatapfel

Rote Beete war früher etwas was ich zwar gegessen haben, aber nun auch nicht sonderlich toll fand. Diese Einstellung hat sich geändert als ich für einen Urlaub in Polen war und dort fast allein eine komplette Terrine Rote-Beete-Suppe gegessen habe. Seit ist diese Knolle fester Bestandteil meines Speiseplans und immer wieder probiere ich neue Rezepte aus. Gestern zum Beispiel war es dieser leckere Salat: Rote Beete mit Granatapfel. Zunächst war ich etwas skeptisch, aber die beiden Zutaten harmonieren einfach wunderbar miteinander. 
 
 

Rote-Beete-Salat mit Granatapfel (ca. 4 Vorspeise-Portionen)

1 EL Limettensaft
2 EL Granatapfelsirup (aus Mangel daran hab ich Holunderblütensirup genommen)
2 EL Olivenöl
2 TL brauner Zucker
300g Rote Beete
50g Walnusskerne
1 Granatapfel
Thymian
Salz, Pfeffer

Die Rote Beete in Würfel mit ca. 0,5cm Seitenlänge schneiden. Natürlich kann man sie auch größer schneiden, jedoch passt die Größe am besten zur Größe der Granatapfelkerne.
Aus Limettensaft, Sirup, Olivenöl, Zucker, Salz und Pfeffer das Dressing anrühren. Ich gebe hierzu einfach alles in ein Schraubglas und schüttle alles kräftig. Nun Dressing und Rote Beete ordentlich vermischen und mindestens 1 bis 2 Stunden durchziehen lassen; dabei immer mal wieder umrühren.
Den Granatapfel aufschneiden und entkernen. Die Walnüsse grob hacken.
Den Salat mit Thymian abschmecken und eventuell noch einmal nachsalzen. 1/3 der Granatapfelkerne und die Hälfte der gehackten Walnüsse unter die Rote Beete mischen und alles schön auf Teller anrichten. Nun den Rest der Walnüsse und Granatapfelkerne über den Salat geben.


Ich hab bei der Zubereitung des Salates brav mit Schürze und Einweghandschuhen gearbeitet, um nicht den Rest der Woche rote Hände zu haben und um mir auch meine Kleidung nicht unbeabsichtigt einzufärben. Beim Granatapfel muss man auch noch ein wenig seine Küche auskleiden, da es beim Herauslösen der Kerne ziemlich rumspritzt.


So, das war es auch schon wieder von mir und ich wünsche euch viel Spaß beim nachkochen. Wir hören dann wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche".

Eure Jasmin
 

Mittwoch, 8. Oktober 2014

[Post-Cooking] Walnut-Brownies - Greetings from Iowa, USA

Gestern Abend war es nun wieder an der Zeit und ich hab mich von einer meiner erhaltenen Postkarten inspirieren lassen und euch was gebacken. Diesmal kam die Post aus Des Moines, Iowa und auf die Schreiberin erzählte mir von ihrem Lieblingsdessert: Brownies. Nun hab ich fast einen Monat gewartet, um selbst Brownies gebacken, aber was lange währt wird endlich gut und gestern war es nun so weit...
Das schöne an Brownies ist ja, das man hierfür nicht wirklich viel braucht und sie theoretisch auch nicht lange im Ofen verschwinden müssen. Warum theoretisch? Das Rezept ist für eine eckige Backform von 24cm x 24cm, welche ich jedoch nicht habe und auch einen Backrahmen habe ich bis jetzt noch nicht und so wurde der Brownie bei mir in einer 20cm x 30cm großen Auflaufform gebacken. Hier dauert die Backzeit aufgrund der Dicke der Form etwas länger und das hat bei mir zu etwas sehr weichen Brownies geführt, was ich jedoch nicht wirklich schlimm finde, weil Brownies für mich ihnen sehr feucht sein müssen, aber so sind sie nicht wirklich transportierbar und so mussten sie noch einmal in den Ofen...


Walnut-Brownies

250g Butter
300g Zartbitterschokolade
250g brauner Zucker
200g Mehl
50g Backkakao
100g gehackte Walnüsse
1 TL Backpulver
4 Eier
1 Prise Salz

Mehl, Backkakao und Backpulver miteinander vermischen.
Butter und grob gehackte Schokolade in einem Topf bei niedriger Temperatur langsam schmelzen.
Zucker, Eier und Salz mit dem Handrührgerät in 5 Minuten zu einer cremigen Masse verrühren. Nun langsam unter stätigem Rühren die Schoko-Butter-Masse in die Zuckercreme rühren. Die restlichen Zutaten außer den Walnüssen nach und nach zugeben und zügig verrühren. Die Walnüsse nun unterheben und den Teig in eine gefettete Backform oder in ein mit Backpapier ausgelegte Auflaufform geben und glatt streichen.
Brownies im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad Umluft ca. 25 Minuten backen. Bei einer Auflaufform verlängert sich die Backzeit um 10 bis 15 Minuten. Da Brownies im inneren ja feucht sein sollen, sollte bei der Stäbchenprobe noch Teig kleben bleiben.
Nun die Brownies abkühlen lassen und in ca. 4cm x 4cm Stücke schneiden. Nachdem der Brownie komplett ausgekühlt ist, wird er im inneren wieder etwas fester.

Nachtrag vom 09. Oktober 2014:
Und da es bei Post-Cooking ja nicht nur ums Kochen geht, sondern auch um die Postkarten, will ich euch die Postkarte nicht vorenthalten, welche mich zu den Brownies hat inspiriert hat.




So das war es dann auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche".


Eure Jasmin

Samstag, 27. September 2014

[Post-Cooking] Lachstrudel - Grüß Gott aus Österreich

Seit einiger Zeit hat mich nun auch das Postcrossing-Fieber gepackt und ich gehe einem meiner kleinen heimlichen Hobbies nach - dem Postkarten schreiben. Und weil es noch schöner ist Karten zu empfangen, will ich euch daran teil haben lassen. Und so ist Post-Cooking entstanden. Das Ziel von Post-Cooking ist es, für jede Karte die ich durch Postcrossing erhalte ein passendes Rezept aus dem Land des Absenders zu kochen bzw. zu backen und natürlich mit euch zu teilen.
Den Anfang macht hier nun eine Karte aus Österreich. Da jedoch die Schreiberin ursprünglich aus Russland kommt, hatte die Karte das Russische Museum in St. Petersburg als Motiv und ich stand vor der Frage: Soll es nun etwas Österreichisches sein oder doch eher aus Russland? Die Entscheidung fiel mir doch recht schwer, aber da mich ein Rezept für ein Forellenstrudel lockte, war die Wahl getroffen. Dieses Rezept hatte ich von eine Kollegin bekommen, die ursprünglich aus Österreich stammt und so dieses Rezept auch aus einem alten österreichischen Kochbuch stammte. Da ich jedoch keine Forellenfilets bekommen habe und mich selbst nicht ans Filetieren ran traue, habe ich ein wenig umdisponiert und aus einem Forellenstrudel wurde ein Lachsstrudel, der aber auch ganz wunderbar geschmeckt hat.
Aus den Zutaten werden 2 kleinere Strudel, die je nach Hunger und vor allem Beilage für 4 - 6 Portionen reicht.


Lachsstrudel (für 4 -6 Portionen)

10 Blätter Filo-Teig
700g Lachsfilet
125g Schlagsahne
125g Creme Fraîche
150g Champignons
1 Ei
Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Die eine hälfte vom Lachsfilet in 2 Streifen schneiden und die andere Hälfte vom Lachsfilet klein schneiden und zusammen dem Ei, der Sahne, etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer im Universalzerkleinerer zu einer Farce verarbeiten. Hierbei ist es wichtig, das alle Zutaten gut gekühlt sind, da sich durch die Reibung die Zutaten warm werden und so die Farce schon garen könnte.
Die Champignons putzen und fein würfeln. Die Champignons zusammen mit der Creme Fraîche aufkochen und so lange köcheln lassen bis ein Püree entstanden ist. Das Püree mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.
Auf einem Stück Backpapier für jeden Strudel jeweils 5 Blätter Filo-Teig übereinander legen. Dabei jedes Blatt mit ein wenig Olivenöl einpinseln. Auf den Filo-Teig auf 2/3 der Fläche zuerst die Farce verstreichen, anschließend das Champignonpüree darauf verteilen und nun die Lachsstreifen an den vorderen Rand legen.
Mithilfe des Backpapiers nun den Strudel so eng wie möglich zusammen rollen und dann die Ränder nach unten umschlagen. Den Strudel nun mit Öl oder flüssiger Butter bestreichen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
Die  Strudel im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ca. 25 bis 30 Minuten backen.

In meinem Fall gab es einfach nur einen Feldsalat mit Tomaten zum Strudel.
 


Und hier auch mal meine Postkarte aus Österreich, welche mich überhaupt dazu gebracht hat, diesen leckeren Strudel zu backen.


Da mich Ilse von Ilse Blogt schon vor einigen Tagen zu ihrem Blog-Event zum Thema Strudel und Einwickeln eingeladen hat, möchte ich mit diesem Rezept auch ihrer Einladung nachgehen.



Und das war es nun auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der
Küche."


Eure Jasmin

Donnerstag, 25. September 2014

[Blog-Event] Zeigt her eure Tartes, Quiches und Pies - And the winner is....

Nun ist mein erstes Blog-Event vorbei und der Gewinner steht nun auch schon fest. Ich war und bin an dieser Stelle froh dieses Event einfach nur veranstaltet zu haben und nun aus einer Vielzahl neuer Rezepte schöpfen zu können, mich aber nicht für zwei Favoriten entscheiden zu müssen. Das hab ich einfach euch überlassen und ihr habt fleißig abgestimmt und es doch ziemlich spannend gemacht.
Wer noch einmal alle leckeren Rezepte nachlesen möchte, findet die Zusammenfassung hier.


Nun aber genug geredet und ich will euch auch nicht länger auf die Folter spannen und euch den Gewinner verraten. Das Gewinnerpaket bestehend aus vier Tartelettes-Förmchen in bunten Farben von Tschibo und "Sophies Tartes, Quiches und Salate" von Sophie Dudemaine mit Rezepten für süße und herzhafte Tartes und Quiches inklusiver leckerer Beilage - so bekommt man noch mehr Ideen für Tartes und Quiches.


Aber okay, nun hab ich genug gelabert und euch lange genug auf die Folter gespannt.

TROMMELWIRBEL!!!!

And the winner is....
... Joanna von die Küchenzuckerschnecke mit ihrer Brezel-Schokoladen-Tarte.
 
 
 
Liebe Joanna, das Paket geht dann auf die Reise und ich hoffe du hast genauso viel Spaß damit wie ich.
 
 
So, das war es dann auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in Küche".
 
Eure Jasmin 

Montag, 15. September 2014

[Buchvorstellung] Mucniky - Backbuch von Mária Hajoková

Letzte Woche hatte ich eine Email von Stefan von KüchenAtlas in meinem Postfach in der er mich auf seine aktuelle Blogparade hinwies. Bei der Blogparade "Kochbuchpatenschaft" geht es darum so viele Beiträge wie Möglich zu seiner Blogparade zu bekommen, welche sich mit dem Thema alte Rezepte, Zubereitungsarten und Kochbücher beschäftigen. Denn für jeden Beitrag spendet KüchenAtlas 10€ für die Restaurierung eines Kochbuches von 1587. Auch wenn ich nun keine so alten Koch- und Backbücher habe, so wollte ich mich doch trotzdem gerne bei dieser Blogparade beteiligen. Und da ich weder alte Rezepte habe noch mich mit alten Zubereitungsarten auskenne, habe ich mal mein Bücherregal durchforstet, denn bei meinem Auszug von zuhause hatte mir meine Mutter alte Schätzchen mitgegeben, die jeder in meiner Familie im Regal hat. Jetzt starte ich mit einem Backbuch dessen Ausgabe aus dem Jahre 1981 stammt.

 
 
In meinem Bücherregal befindet sich die 4. Auflage von Mucniky - Backbuch aus dem Jahr 1981 und damit ist das Buch älter als, was man ihm leider auch ziemlich ansieht. Das Buch wurde vom "Verlag für die Frau" herausgegeben, so wie fast alle meine Koch- und Backbücher aus Zeiten der ehemaligen DDR.
Im Vergleich zu heutigen Backbüchern kommt es mit relativ wenig Bildern daher, aber dafür mit um so mehr Rezepten. Die Bilder selbst sind teils farbig, aber zum Teil auch noch in Schwarz-Weiß. Bei den Bildern gibt es auch einen ganz deutlichen Unterschied zu heutigen Backbüchern: Versucht man heute zu jedem Rezept ein einzelnes phantastisches Foto zu haben, was manchmal noch nicht mal mehr das Endergebnis in den Vordergrund rückt, so sind hier auf einem Foto gleich mehrere Rezept-Ergebnisse zu sehen, die ohne viel Schnick-Schnack abgelichtet wurden. Aber nicht für jedes Rezept gibt es Bild.
 

Kommen wir nun aber zum Wesentlichen: den Rezepten. Die Rezepte reichen von einfachen Äpfeln im Schlafrock bis hin zu Blätterteigtorten.  Es gibt Grundrezepte, verschiedene Füllungen und Rezeptalternativen - so gibt es hier mehr als ein Rezept für Biskuitteig. Es werden aber auch so einfache Dinge wie Eischnee und die Herstellung von Schokoglasur erklärt. Das Thema Backen wird hier aber auch recht breit gestaffelt und so findet man hier auch Rezepte für Salzbrezeln, Kirschauflauf , Brote und diverse Cremes.
Das Buch gliedert sich nun wie folgt:
  • Kuchen
  • Torten
  • Gebäck (süß und herzhaft)
  • herzhafte Mehlspeisen
  • Süßspeisen
  • Cremes
  • Eis
Ich nehme das Buch auch heute noch immer mal wieder zur Hand, wenn ich nach Grundrezepten suche oder nach möglichen Variationen. Dabei überrascht es mich dann immer wieder, weil ich auch immer wieder neues entdecke. Teilweise denke ich mir jedoch aber auch: Mensch, das Rezept wird heute leicht abgewandelt als der neue Trend verkauft. Aber ist ja auch kein Wunde, denn das Rad wird ja nun auch nicht neu erfunden und beim Backen ist das halt genauso. Das Buch ist ein allumfassendes Werk rund ums Backen und widmet sich nicht nur einem einzelnen Thema, so wie es heutzutage häufig der Fall ist. Es enthält Rezepte für Süßes als auch Herzhaftes, für einfaches über alltägliches bis hin zur "hohen Schule" des Backens.

 
Dies war also mein Beitrag für die Blogparade "Kochbuchpatenschaften".
 
Blogparade: Kochbuchpatenschaft


Das war es auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche".


Eure Jasmin

Triple-Chocolate-Chip-Cookies

Was ist besser als Schokolade? Genau, noch mehr Schokolade. Genau deshalb musste ich mich auch erstmal mit einem dieser leckeren Cookies stärken, um überhaupt genügend Kraft für diesen Blog-Post zu haben. Das Rezept für Kekse mit ganz viel Schokolade habe ich in meinem neuen Backbuch-Errungenschaft "United States of Cakes" von Roy Fares gefunden und musste sie auch gleich nachbacken.
Diese Kekse sind aber auch einfach der absolute Wahnsinn. Jedoch spreche ich an dieser Stelle eine Warnung für Schokoliker aus: Sie machen süchtig! Rasant schnell! So wundert es wohl auch kaum, das man es unmöglich schafft bis drei zählen bevor die Kekse weg sind. Aber es ist ja auch kein Wunder - sie duften einfach herrlich nach Schokolade, sind außen knusprig und innen herrlich weich und schmecken einfach nach mehr. Und da sie auch sehr unkompliziert in der Herstellung sind, kann ich wohl mit ruhigem Gewissen zugeben, das ich sie wohl nicht das letzte Mal gebacken habe.

Triple-Chocolate-Chip-Cookies (ca. 15 Stück)

70g weiche Butter
100g brauner Zucker
45g Zucker
120g Mehl
40g Kakaopulver
1 TL Natron
1 Msp. Salz
1 Ei
100g Zartbitterschokolade
50g Vollmilchschokolade
50g weiße Schokolade

Backpapier

Den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Schokolade hacken und Mehl, Kakao, Natron und Salz in einer Schüssel vermischen.
Butter, Zucker und braunen Zucker in einer weiteren Schüssel schaumig rühren. Das Ei zugeben und die Kakao-Mehl-Mischung nach und nach hinzugeben und alles zu einem Tag verarbeiten Die Schokolade in den Teig geben.
Wenn der Teig zu feucht ist, ihn einfach abgedeckt für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Die Butter wird langsam wieder fest und so lässt sich der Teig besser weiter verarbeiten.
Den Teig in 15 Stücke (ca. 40g pro Kugel) teilen und zu einzelnen Kugeln rollen und mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtem Bleck legen. Die Kugeln leicht flach drücken und auf mittlerer Schiene ca. 10 Minuten backen. Die Kekse leicht abkühlen lassen und dann auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Es ist wichtig, das man die Kekse erst auf dem Blech etwas abkühlen lässt, da sie noch sehr, sehr weich sind, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen, aber sie werden mit dem Abkühlen fest.




Das war es auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche".


Eure Jasmin

[Blog-Event] Zeigt her eure Tartes, Quiches und Pies - Die Zusammenfassung

Nun ist mein ersten Blog-Event beendet und ich möchte mich bei allen Teilnehmern bedanken. Ihr habt euch so viel Mühe gegeben und solche tolle Rezepte eingereicht, das ich nun gar nicht weiß, welches Rezept ich als erstes nachbacken soll. Die Zusammenfassung hat mir sehr viel Spaß gemacht und mit jedem Rezept, was ich hier auflisten durfte, hab ich mich immer mehr gefreut, wie viel Kreativität sich bei diesem Thema entfaltet hat und es ging ein leiser Schrei durch die Wohnung "Oh, das muss ich ausprobieren!" Daher danke ich euch allen dafür für eure Kreativität und tollen Rezepte, die ihr hier eingereicht habt.
 
 
Aber kommen wir zum wesentlichen. Nämlich euren tollen Beiträgen. Im Post für das eigentlich Blog-Event habe ich ja bereits angekündigt, das es eine interne Abstimmung geben wird und somit ihr entscheidet, wer gewinnt. Hier nun die genaue Erklärung zum Ablauf:
 

Wie die Abstimmung abläuft....

Unter dieser Erklärung findest du nun die Auflistung aller eingesendeten Rezepte. Für jedem Beitrag gibt es ein Foto und den Link zum entsprechenden Rezept, jeweils mit einer Nr. versehen. Wenn du an meinem Blogevent teilgenommen hast, darfst du jetzt abstimmen, aber natürlich nicht für dich selbst - das wäre dann doch zu einfach ;-) Wer allerdings nicht abstimmt, kann selbst auch nicht gewertet werden! Jeder Teilnehmer hat insgesamt 2 Stimmen. Dein Favourit erhält 2 Punkte, dein 2ter Platz 1 Punkt.
Bitte sende mir eine E-Mail an findestmichinderkueche@gmail.com in der du folgende Angaben machst:

Betreff
Abstimmung Blogevent
Text:
Mein Name ist XXXXX. Mein Beitrag ist die Nr. X (siehe unten).
Meine Nummer 1 (2 Punkte) ist der Beitrag Nr. Y
Meine Nummer 2 (1 Punkt) ist der Beitrag Nr. Z

 
Ihr habt bis Sonntag, 21. September 2014 Zeit, mir eine Mail zu schreiben! Dann werde ich die Stimmen auswerten. Den Gewinner werde ich dann zwecks Adresse benachrichtigen, aber natürlich auch hier veröffentlichen.
 
Looooos geht´s!

Im folgenden kommen nun 13 Rezepte und ich freue mich schon jetzt aufs nachkochen... Die Rezepte der Teilnehmer ohne Blog findet ihr hier.
Nr. 1
Coco von Küchenpoesie hat passend zum Wetter schon den Herbst begrüß und hat hierfür eine Ziegenkäsecreme-Tartes mit Birne und Honig gebacken.
Nr. 2
Von Katja hat mich per E-Mail dieses leckere Rezept einer
Kartoffel-Rosenkohl-Champignons-Quiche erreicht. Das Rezept könnt ihr hier in meinem Blog nachlesen.
Nr. 3
Katja hat auch gleich eine zweite Leckerei per E-Mail eingereicht. Das Rezept für die Kartoffel-Quiche mit Gemüsebelag könnt ihr ebenfalls in meinem Blog nachlesen.
Nr. 4
Tina von Lecker & Co verbindet mit ihrer vegetarischen Quiche zwei der wunderbarsten Dinge der Welt - Essen und Musik.
Nr. 5
Friederike von Fliederbaum gibt es eine Sommerfrüchte-Tarte mit leckeren Pfirsichen, Birnen und Zwetschgen. Die Idee mit den Amaretti-Streusel ist für mich neu und wird sicherlich auch mal probiert.
Nr. 6
WaWü von WaWü kulinarische Quälereien wirf kleine Kaffee-Schoko-Tarteletts in den Lostopf. Sehen die nicht einfach toll aus?
Nr. 7
Inka von MapleFlour hatte Birnen zu verarbeiten und in Kompination mit Marzipan sind diese leckeren Birnen-Marzipan-Pies entstanden. Da will man eigentlich gleich rein beißen.
Nr. 8
Melanie von Touch-à-Tout hat Pflaumen für ihre Tarte gewählt und hat uns eine tolle Tarte crumble aux prunes (Pflaumentarte mit Streusel) gebacken. 
Nr. 9
Wer sagt, das man süß und salzig nicht kombinieren kann? Joanna von die Küchenzuckerschnecke macht ihrem Namen alle Ehre und tritt mir ihrer Brezel-Schokoladen-Tarte den Gegenbeweis an. Und aussehen tut sie schon mal sehr gut.
Nr. 10
Lange hatte Björn von happy plate keine Motivation, der Welt sein Rezept für diese leckere Quiche mit grünem Spargel und Serrano zu verraten. Aber mit meinem Blog-Event konnte ich ihn dann wohl doch noch ein Stück Motivation rüber schicken.
Nr. 11
Sylvia ist die zweite Teilnehmerin ohne Blog und per E-Mail ihr Rezept für Grünkohl-Miniquiches mit Bratwurstscheiben. Ihr Rezept findet ihr als Gastbeitrag in meinem Blog.
Nr. 12
Joanna von Küchenzuckerschnecke hat mit ihrer Mediterranen Gemüsetarte einen zweiten leckeren Beitrag für dieses Event eingereicht.
Nr. 13
In Rios Küche liebt Obst in Hauptspeisen und so entstand diese tolle Schinkten-Tarte mit Trauben.


So geschafft. Ich hoffe ich habe hier keinen Beitrag vergessen...

Eure Jasmin

[Gastbeitrag] Rezepte rund um Tartes, Quiches und Pies der Event-Teilnehmer ohne eigenen Blog

Heute gibt es quasi schon mal ein kleines Häppchen von meinem Blog-Event für Tartes, Quiches und Pies.

Außer Teilnehmern mit eigenem Blog, die an meinem Event teilgenommen haben, gibt es auch einige "bloglose" Rezepte, welche per E-Mail eingereicht wurden. Diese will ich euch aber nicht vorenthalten, denn ihr sollt sie nachkochen können.

Kartoffel-Rosenkohl-Champignons-Quiche von Katja

Zutaten für den Teig

300 g Mehl
1/4 TL Salz
1 Ei
150 g kalte Butter

Zutaten für den Belag

400 g festkochende Kartoffeln
500 g Rosenkohl
Salz, Pfeffer
250 g Champignons
1 EL Butter
250 g Creme Fraiche
3 EL mittelscharfer Senf
2 Eier
2  EL gehackte frische Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Kresse)
geriebene Muskatnuss
80 g geriebener Käse
80 g in feine Würfel geschnittener Schafskäse
 
Für den Teig Mehl, Salz, Ei und Butter in Würfeln verkneten, zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
Inzwischen Kartoffeln mit Schale in kochendem Wasser ca. 25 Minuten garen, kalt abschrecken, pellen, auskühlen lassen und in Scheiben schneiden. Rosenkohl putzen, dabei die größeren Röschen halbieren. In Salzwasser etwa 5 Minuten köcheln lassen, abschrecken und abtropfen lassen. Pilze putzen und in Scheiben schneiden, in 1 EL Butter kurz anbraten. Die Creme Fraiche mit Senf, Eiern und Kräutern verrühren, mit Salz und Pfeffer und Muskat würzen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.  Die Quicheform einfetten. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Form damit auskleiden, dabei einen ca. 2 cm hohen Rand formen, mit Kartoffeln, Pilzen und Rosenkohl belegen, salzen und pfeffern. Eiercreme angießen, mit Käse bestreuen. Im Ofen ca. 40 Minuten goldgelb backen.
 

Kartoffel-Quiche mit Gemüsebelag von Katja


Zutaten für den Kartoffelteig

200 g mehligkochende Kartoffeln
Salz
1/2 Würfel Hefe
1 TL Zucker
150 g Mehl
1Ei
1 EL Butter
frisch geriebene Muskatnuss

Zutaten für den Belag

1 kleine Zucchini
2 Zwiebeln
400 g Champignons
1 EL Butter
1/2 Bund Petersilie
150 g Kirschtomaten
200 g Doppelrahmfrischkäse
100 ml Milch
3 Eier
Salz und Pfeffer

Kartoffeln in Salzwasser ca. 23 Minuten kochen. Pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Hefe mit Zucker flüssig rühren und mit den übrigen Teigzutaten und den lauwarmen Kartoffeln verkneten. An einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen lassen.
Zucchini in Scheiben, Zwiebeln abziehen und in Spalten schneiden. Pilze putzen und halbieren. Butter erhitzen. Zwiebeln, Pilze und Zucchini darin unter Wenden andünsten, herausnehmen.
Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen. Eine gefettete Quicheform (26 cm Durchmesser) damit auslegen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 10 Minuten backen.
Petersilie hacken. Tomaten halbieren. Frischkäse, Milch, Petersilie und Eier verrühren, salzen und pfeffern. Zucchini, Zwiebeln, Pilze, Tomaten auf den Boden geben, salzen und pfeffern.
Eimasse darübergießen. Bei gleicher Temperatur weitere ca. 30 Minuten backen.

Grünkohl-Miniquiches mit Bratwurstscheibchen von Sylvia

Zutaten: (reicht für eine 28er Springform oder 12 mini Quiches)

1 Pck. Blätterteig (Rolle)
2 Eier
200g saure Sahne
150g Frischkäse
1 Knoblauchzehe
1 Dose Grünkohl (480ml Abtropfgw.)
Butter zum Einfetten der Form(en) Salz, Peffer und Käse zum garnieren
Bratwürstchen als Deko
 1. Form(en) einfetten und Blätterteig auslegen. (nur auf den Boden, wer möchte kann ihm aber auch an den Rändern hochziehen)
2. Saure Sahne, Frischkäse und Eier in einer großen Schüssel verrühren.
3. Knoblauch schälen, hacken und hinzufügen
4. Grünkohl abtropfen lassen und hinzufügen
5. mit Salz und Peffer abschmecken
6. Masse auf den Blätterteig geben, mit Käse garnieren und im Ofen bei 180 Grad Umluft ca. 30 min backen.
7. Als Deko Bratwürstchen anbraten und in Scheiben schneiden

 

Sonntag, 14. September 2014

Beerentörtchen - Oder wie zaubere ich mir Sommer auf den Teller?

Als ich gestern morgen unterwegs, war es grau und nebelig und feucht-kalt.  Wenn man im Wald spazieren geht, riecht es nach feuchten Laub, vielleicht auch nach Pilzen und die Blätter werden bunt. Ich kann es wohl nun kaum länger leugnen, aber ich mag es eigentlich nicht aussprechen... Es wird Herbst! Ich hatte aber irgendwie zu wenige Sommertage und so wollte ich es einfach nicht akzeptieren und so vielen mir die leckeren Beerentörtchen von Rachel Khoo ein, die ich vor einigen Wochen beim Frühstücken im Fernsehen gesehen habe. Rein zufällig hatte ich auch noch eine Rolle Blätterteig im Kühlschrank, welche noch immer auf ihre Verarbeitung wartete. Also wurden am Samstag die fehlenden Zutaten und jede Menge Himbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren gekauft - also so ziemlich der Inbegriff von Sommer, was Früchte angeht. Und da es heute morgen schon wieder so unglaublich herbstlich aussah beim Blick aus dem Fenster, hab ich mich heute auch gleich ans Backen gemacht. Okay, so viel muss ja nicht gebacken werden und das kommt mir auch gelegen, denn so muss man auch nicht ewig in Küche stehen...


Beerentörtchen (9 Stück)

1 Rolle Blätterteig aus der Kühltheke (275g)
3 EL Zucker
90g weiche Butter
90g Frischkäse (in meinem Fall Philadelphia So leicht)
125g Puderzucker
Beeren nach Wahl

Außerdem:
1 Muffinform für 12 Muffins
etwas Butter für die Form
Backpapier
Backerbsen

Den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen.
Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
Eine Lage Backpapier in 9 gleich große Stücke Schneiden und die Muffinform gründlich einfetten.

Den Blätterteig ausrollen und den Zucker gleichmäßig darauf verteilen. Mit einem Nudelholz (oder in meinem Fall eine Rolle Frischhaltefolie, weil mein Nudelholz kaputt ist) den Blätterteig ein wenig ausrollen und so den Zucker ein wenig einarbeiten. Den Blätterteig von der schmalen Seite her so eng wie möglich aufrollen und in 9 gleichgroße Stücke schneiden. Die einzelnen Stücke noch einmal ein wenig ausrollen und in die Mulden der Muffinform legen und den Boden noch einmal andrücken. Anschließend die einzelnen Mulden mit Backpapier und Backerbsen füllen. Die Förmchen erst für 20 Minuten backen, dann Backpapier und Erbsen entfernen und nochmals für 10 Minuten backen. Die Förmchen sofort aus der Muffinform entfernen, da der Zucker karamellisiert  und sie man sonst nur noch als Brösel aus der Form bekommt. Die Förmchen ordentlich auskühlen lassen.
Butter, Frischkäse und Puderzucker gründlich zu einer Creme verrühren und in die Förmchen füllen. Die Beeren nach Lust und Laune darauf verteilen. Die Törtchen am Besten nochmal für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen, damit die Creme noch ein wenig fester wird.

 
 

Laut Rachel Khoo kann man die Förmchen auch vorbereiten. Luftdicht verpackt sollen sie sich bis zu 5 Tage halten.

 


 

 
Und jetzt mal ehrlich - sehen die nicht unglaublich lecker aus?


Das war es dann auch schon wieder von mir und wir hören wieder von einander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche".

Eure Jasmin