Donnerstag, 9. Oktober 2014

Liebster Blog Award: Discover new Blogs!

Schon vor zwei Wochen bekam ich diesen tollen Award vom lieben WaWü jedoch fiel und fällt es mir nicht so leicht diesen Beitrag zu schreiben. Natürlich hole ich mir meine Ideen zum Kochen und Backen nicht nur aus Büchern und bin hier und da im Internet unterwegs, hab eine kleine Liste von Bloggern, denen ich folge und bin auch in diversen Communities bei Google+. Jedoch scheint es mir auch jetzt noch eine schier unmögliche Aufgabe sein 11 andere Blogger zu nominieren... Also nicht das Nominieren selbst fällt mir schwer, aber welche zu finden die noch nicht nominiert sind. Daher habe ich beschlossen einfach nach und nach zu nominieren, bis meine Liste voll ist. Dieser Beitrag wird also noch eine Weile "Under Progress" sein.


Worum geht es beim LIEBSTER award?
Beim LIEBSTER award geht es darum, neue und kleine Blogs zu entdecken und mehr über die Personen dahinter zu erfahren.
Folgende Regeln sind dabei zu beachten:
1. Die Person verlinken, die dich nominiert hat
2. 11 andere Blogger mit weniger als 200 Followern nominieren
3. Stelle 11 Fragen deiner Wahl an die Nominierten
4. Du kannst nicht die Person nominieren, die dich nominiert hat
5. Die Nominierten müssen informiert werden (stelle den Nominierten einen Link zu deinem Post bereit für mehr Informationen)
6. Du musst alle Fragen beantworten, die dir gestellt werden
Und hier kommen nun die Fragen vom WaWü, die ich erstmal beantworten will:

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Eigentlich etwas unabsichtlich... Um Rezepte mit meiner Familie zu tauschen, hatte ich für sie so kleine Rezeptkarten angelegt. Der Nachteil war, das ich immer Fotos entwickeln lassen musste, die mussten zurecht geschnitten werden und die Rezeptkarte musste dann noch laminiert werden. Eigentlich alles viel zu aufwändig und so gab es für meine Familie lange keine neuen "Rezept-Updates". So bin ich auf die Idee gekommen meine Rezepte einfach zu bloggen, um sie so ganz einfach mit meiner Familie teilen zu können. Mittlerweile teile ich die Rezepte nicht mehr nur mit meiner Familie, sondern mit einer kleinen aber feinen Anzahl Followern.

2. Welches ist dein Lieblingsrezept, bzw. liebster Post auf deinem Blog?

Ui, das eine Lieblingsrezept gibt es wohl nicht und variiert auch regelmäßig. Heute würde ich wohl sagen, das der Rote-Beete-Salat mit Granatapfel eines meiner Lieblingsrezepte ist. Mein Lieblingspost sind jedoch meine erste Motiv-Torte - einfach weil sie meine erste Motiv-Torte ist - und meine Beeren-Törtchen, weil mir hier das Foto so gelungen ist.

3. Wie fotografierst du? Handy? Profi Ausrüstung oder ein Zwischending?

Die meisten Bilder werden bei mir mit dem Handy gemacht - das geht schnell und einfach und gibt meist auch schöne Bilder. Wenn es etwas Besonderes ist, dann holt mein Freund schon mal unsere Systemkamera raus und es gibt noch bessere Fotos.

4. Was gefällt dir am Bloggen am besten?

Das Teilen von Rezepten.

5. Backen oder Kochen? Was ist dir lieber?

Da gibt es kein oder. Mir macht beides unheimlich viel Spaß auch wenn ich im Moment eher mehr Backe als Koche, aber das liegt an meinem Schätzelein (Kitchen Aid Artisan in Liebesapfelrot), welche getestet werden will.

6. Wo würde dich eine kulinarische Reise hinführen?

Hmmm, bis Ostern hätte ich ja gesagt nach Paris bis ich endlich da war und total enttäuscht war. Dafür durfte ich aber bereits ein sehr leckeres England kennen lernen und könnte mir hier durchaus eine kulinarische Reise vorstellen, die mich dann mehr als nur Fish & Chips entdecken lässt. 

7. Was war dein witzigster Küchenunfall?

Schwere Frage... Meine Küchenunfälle sind meist schmerzhaft, weil ich gerne mit meinem Unterarm die Temperatur der Heizstäbe in meinem Ofen teste. Aber das hab ich von meiner Mama so gelernt, die macht das auch so ;-)
Aber letzte Woche habe ich erst Salz und Pfeffer miteinander verwechselt. Total doofer Fehler und der Gurkensalat war ungenießbar, dabei hör ich jetzt noch meine Mama sagen "Jasmin, man sieht doch, dass das Salz ist. Das sind richtige Würfel." Ja Mama, als die Würfel im Salat waren, hab ich es auch gesehen.

8. Was magst du überhaupt nicht essen?

Die Frage ist einfach... Spinat, Grünkohl und Blutwurst. Hier hab ich noch immer ein Trauma aus Zeiten der Schulspeisung.

9. Was fehlt nie in deinem Kühlschrank?

Eier, Milch, Mascarpone

10. Von wem hast du backen/kochen gelernt?

Kochen lernen war einfach eine Notwendigkeit, weil ich für die Versorgung der Arbeiter zuständig war, als meine Eltern das Haus gebaut haben und ich mit 10 Jahren nicht wirklich helfen konnte. Backen hab ich aber definitiv von meine Mama gelernt.

11. Verfolgst du mit deinem Blog ein bestimmtes Ziel?

Nicht wirklich. Nur gutes Essen.
Und hier kommen nun meine Fragen.
  1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
  2. Wie würdest du deinen Blog selbst beschreiben?
  3. Was hat sich bei dir verändert, sei du bloggst?
  4. Nach welchen Kriterien entscheidest du, was gebloggt werden sollte?
  5. Ist deine Küche eher klein oder groß?
  6. Welche Zutaten hast du quasi immer im Haus?
  7. Wo kommen eigentlich deine Ideen her zum Bloggen?
  8. Handy oder Profi-Kamera? Wo kommen deine tollen Fotos her?
  9. Kochst du allein oder darf jemand helfen?
  10. Was war das beste Essen, was du jemals gegessen hast?
  11. Kann man dich beim Kochen/Backen auch schon mal tanzen und singen hören bzw.sehen?
So und hier kommen nun - nach und nach - meine 11 nominierten Blogs.
  1. Ilse blogt
  2. Küchenpoesie
  3. Ganz einfache Küche
  4. Krümelkreationen
  5. L'appétit vient en mangeant
Das war es auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche".
Eure Jasmin

Russischer Apfelkuchen

Bevor jetzt gleich die Frage kommt, was an diesem Kuchen so russisch ist, komme ich gleich mit der Antwort. Keine Ahnung! Ich denke es ist das bisschen Rum, was man in den Teig rührt oder ich müsste irgendwelche Beschwörungsformeln vor mich hinbrabbeln, wenn ich den Teig rühren... Es ist eigentlich auch ganz egal, denn wichtig ist nur eines: der Kuchen schmeckt! Und das nicht nur so okay, nein - ich finde ihn großartig.
Das Rezept habe ich vor bestimmt 15 Jahren als bereits vergilbten Zeitungsausschnitt in der Rezeptesammlung meiner Mutter entdeckt und er war mein erster Kuchen den ich ohne Fertigbackmischung zubereitet habe. Ich habe schon ein paar Variationen hiervon gemacht, hab den Rum durch Aroma ersetzt (was ich nicht empfehlen kann), hab die Haselnüsse durch Mandeln und Walnüsse getauscht (Mandeln fand ich jedoch nicht passend, jedoch sind Walnüsse eine gute Alternative) oder hab auch schon mal Backkakao statt Schokoraspeln genommen. Ich kann euch daher nur empfehlen, das Rezept genau so zu machen wie es da steht. Die Äpfel sollten auch wirklich grob geraspelt und nicht in Stücke geschnitten werden, weil so gehen sie schön in den Teig über und verbacken quasi.
 

Russischer Apfelkuchen (Springform mit 26cm Durchmesser)

250g weiche Butter
250g Mehl
250g Zucker
50g Schokoraspel
50g gemahlene Haselnüsse
4 Äpfel, gerieben
4 Eier
1 Päckchen Backpulver
4 EL Rum
Puderzucker zum Bestäuben

Eier, Butter und Zucker schaumig rühren. Mehl, gemahlene Nüsse und Backpulver vermischen und nach und nach zugeben. Rum dazugeben. Die geraspelten Äpfel und die Schokoraspel gründlich unterheben.
Den Teig in eine gefettete Springform geben und bei 180 Grad Ober- und Unterhitze ca. 1 Stunde backen.
Den Kuchen abkühlen lassen und direkt vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. Da der Kuchen durch den geriebenen Apfel ziemlich feucht ist, muss der Puderzucker vor dem Servieren drüber gegeben werden, da er sonst durch die Feuchtigkeit aufgesogen wird.



So und nun wünsche ich euch viel Spaß mit einem meiner Lieblingskuchen und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche".

Eure Jasmin

Rote-Beete-Salat mit Granatapfel

Rote Beete war früher etwas was ich zwar gegessen haben, aber nun auch nicht sonderlich toll fand. Diese Einstellung hat sich geändert als ich für einen Urlaub in Polen war und dort fast allein eine komplette Terrine Rote-Beete-Suppe gegessen habe. Seit ist diese Knolle fester Bestandteil meines Speiseplans und immer wieder probiere ich neue Rezepte aus. Gestern zum Beispiel war es dieser leckere Salat: Rote Beete mit Granatapfel. Zunächst war ich etwas skeptisch, aber die beiden Zutaten harmonieren einfach wunderbar miteinander. 
 
 

Rote-Beete-Salat mit Granatapfel (ca. 4 Vorspeise-Portionen)

1 EL Limettensaft
2 EL Granatapfelsirup (aus Mangel daran hab ich Holunderblütensirup genommen)
2 EL Olivenöl
2 TL brauner Zucker
300g Rote Beete
50g Walnusskerne
1 Granatapfel
Thymian
Salz, Pfeffer

Die Rote Beete in Würfel mit ca. 0,5cm Seitenlänge schneiden. Natürlich kann man sie auch größer schneiden, jedoch passt die Größe am besten zur Größe der Granatapfelkerne.
Aus Limettensaft, Sirup, Olivenöl, Zucker, Salz und Pfeffer das Dressing anrühren. Ich gebe hierzu einfach alles in ein Schraubglas und schüttle alles kräftig. Nun Dressing und Rote Beete ordentlich vermischen und mindestens 1 bis 2 Stunden durchziehen lassen; dabei immer mal wieder umrühren.
Den Granatapfel aufschneiden und entkernen. Die Walnüsse grob hacken.
Den Salat mit Thymian abschmecken und eventuell noch einmal nachsalzen. 1/3 der Granatapfelkerne und die Hälfte der gehackten Walnüsse unter die Rote Beete mischen und alles schön auf Teller anrichten. Nun den Rest der Walnüsse und Granatapfelkerne über den Salat geben.


Ich hab bei der Zubereitung des Salates brav mit Schürze und Einweghandschuhen gearbeitet, um nicht den Rest der Woche rote Hände zu haben und um mir auch meine Kleidung nicht unbeabsichtigt einzufärben. Beim Granatapfel muss man auch noch ein wenig seine Küche auskleiden, da es beim Herauslösen der Kerne ziemlich rumspritzt.


So, das war es auch schon wieder von mir und ich wünsche euch viel Spaß beim nachkochen. Wir hören dann wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche".

Eure Jasmin
 

Mittwoch, 8. Oktober 2014

[Post-Cooking] Walnut-Brownies - Greetings from Iowa, USA

Gestern Abend war es nun wieder an der Zeit und ich hab mich von einer meiner erhaltenen Postkarten inspirieren lassen und euch was gebacken. Diesmal kam die Post aus Des Moines, Iowa und auf die Schreiberin erzählte mir von ihrem Lieblingsdessert: Brownies. Nun hab ich fast einen Monat gewartet, um selbst Brownies gebacken, aber was lange währt wird endlich gut und gestern war es nun so weit...
Das schöne an Brownies ist ja, das man hierfür nicht wirklich viel braucht und sie theoretisch auch nicht lange im Ofen verschwinden müssen. Warum theoretisch? Das Rezept ist für eine eckige Backform von 24cm x 24cm, welche ich jedoch nicht habe und auch einen Backrahmen habe ich bis jetzt noch nicht und so wurde der Brownie bei mir in einer 20cm x 30cm großen Auflaufform gebacken. Hier dauert die Backzeit aufgrund der Dicke der Form etwas länger und das hat bei mir zu etwas sehr weichen Brownies geführt, was ich jedoch nicht wirklich schlimm finde, weil Brownies für mich ihnen sehr feucht sein müssen, aber so sind sie nicht wirklich transportierbar und so mussten sie noch einmal in den Ofen...


Walnut-Brownies

250g Butter
300g Zartbitterschokolade
250g brauner Zucker
200g Mehl
50g Backkakao
100g gehackte Walnüsse
1 TL Backpulver
4 Eier
1 Prise Salz

Mehl, Backkakao und Backpulver miteinander vermischen.
Butter und grob gehackte Schokolade in einem Topf bei niedriger Temperatur langsam schmelzen.
Zucker, Eier und Salz mit dem Handrührgerät in 5 Minuten zu einer cremigen Masse verrühren. Nun langsam unter stätigem Rühren die Schoko-Butter-Masse in die Zuckercreme rühren. Die restlichen Zutaten außer den Walnüssen nach und nach zugeben und zügig verrühren. Die Walnüsse nun unterheben und den Teig in eine gefettete Backform oder in ein mit Backpapier ausgelegte Auflaufform geben und glatt streichen.
Brownies im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad Umluft ca. 25 Minuten backen. Bei einer Auflaufform verlängert sich die Backzeit um 10 bis 15 Minuten. Da Brownies im inneren ja feucht sein sollen, sollte bei der Stäbchenprobe noch Teig kleben bleiben.
Nun die Brownies abkühlen lassen und in ca. 4cm x 4cm Stücke schneiden. Nachdem der Brownie komplett ausgekühlt ist, wird er im inneren wieder etwas fester.

Nachtrag vom 09. Oktober 2014:
Und da es bei Post-Cooking ja nicht nur ums Kochen geht, sondern auch um die Postkarten, will ich euch die Postkarte nicht vorenthalten, welche mich zu den Brownies hat inspiriert hat.




So das war es dann auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche".


Eure Jasmin