Montag, 26. Oktober 2015

Rote-Beete-Suppe

Beim Durchblättern in New York Christmas: Rezepte und Geschichten* hab ich dieses leckere Rezept für Rote-Beete-Suppe entdeckt. Ich mag ja Rote-Beete und bin immer auf der Suche nach einem leckeren Rezept mit dieser unscheinbaren Knolle. Leider ist meine Familie nicht so begeistert davon und so wird diese Suppe wohl nie Teil eines Weihnachtsmenüs von mir werden, aber vielleicht hat da ja einer von euch mehr Glück. Denn die Suppe passt mir ihrer knallroten Farbe auf jede festlich geschmückte Weihnachtstafel und ist nicht so mächtig wie so manch andere Cremesuppe.


Als kleiner Hinweis sei jedoch angemerkt, das sich hier das Arbeiten mit Einmal-Handschuhe anbietet, da die Rote Beete ziemlich abfärbt. Und wer will schon zu Weihnachten pink eingefärbte Hände haben?

Rote-Beete-Suppe (4 Portionen)

500g Rote Beete
300g Kartoffeln
4 Schalotten
25g Butter
1 EL Rapsöl
150ml trockener Weißwein
750ml Gemüsebrühe + etwas, falls die Suppe zu dick wird
2 TL Meerrettich
Salz, Pfeffer
Zitronensaft

120g Creme Double
2 Handvoll Schnittlauchröllchen
2 Handvoll Walnusskerne, gehackt

Rote Beete und Kartoffeln schälen und würfeln. Die Schalotten ebenfalls schälen und fein würfeln.
In einem größeren Topf das Öl und die Butter erhitzen. Erst die Schalottenwürfel glasig dünsten und im Anschluss die Rote-Beete- und Kartoffel-Würfel dazu geben und alles zusammen noch etwas dünsten. Alles mit Weißwein ablöschen und etwas einköcheln lassen. Die Brühe aufgießen und die Suppe mit geschlossenem Decken ca. 25 Minuten köcheln lassen bis Kartoffeln und Rote Beete weich sind.
Die Suppe mit einem Pürierstab fein mixen. Falls die Suppe zu dickflüssig ist noch etwas Gemüsebrühe aufgießen und abschließend mit Meerrettich, Salz, Pfeffer und etwas Zitronensagt abschmecken.
Die Suppe mit einem großzügigen Klecks Creme Double, Schnittlauch und Walnüssen garniert servieren.


Das war es auch schon wieder von mir und wir hören wieder von einander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."

Eure Jasmin


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Snowcaps

Dieses Jahr hab ich zu Weihnachten endlich mal Zeit und stecke nicht noch bis kurz vorher im Unistress. Entsprechend will sich bei mir auch schon seit zwei die Weihnachtsstimmung einstellen. Ein bisschen konnte ich mich noch beherrschen, aber dieses Wochenende war es dann endgültig vorbei und ich habe mit diesen leckeren Snowcaps meine ersten "Plätzchen" gebacken. Dahinter verstecken sich leckere Schokoladenkekse, die mit Puderzucker ummantelt sind und somit an schneebedeckte Gipfel erinnern - quasi Schokoladengipfel. Das Rezept hab ich in New York Christmas: Rezepte und Geschichten* entdeckt, hab jedoch ein wenig Zimt und Vanille in den Puderzucker-Schnee getan, denn immerhin steht Weihnachten ja vor der Tür und da gehören Zimt und Vanille ja einfach dazu.


Snowcaps (15 - 20 Stück)

100g Zartbitterschokolade (70% Kakaoanteil)
40g Butter
2 Eier
60g Zucker
120g Mehl
1 gehäufter EL Kakaopulver
1/2 TL Weihnsteinbackpulver
1 TL Zimt + etwas für den Puderzucker-Schnee
1 Msp. gemahlene Vanille + etwas für den Puderzucker-Schnee
1 Prise Salz
50g Puderzucker

Die Schokolade grob hacken und zusammen mit der Butter über einem heißen Wasserbad schmelzen. Die geschmolzene Schokolade beiseite stellen und abkühlen lassen.
Mehl, Kakaopulver, Weihnsteinbackpulver, Zimt, Vanille und Salz miteinander vermischen.
Die Eier und den Zucker schaumig rühren und langsam die geschmolzene Schokolade dazu gießen. Die trockenen Zutaten dazugeben und alles ordentlich vermengen. Den Teig mit Frischhaltefolie abdecken und für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank kalt stellen.
Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Puderzucker in eine tiefe Schüssel sieben und mit etwas Salz und gemahlener Vanille mischen.
Den Keksteig aus dem Kühlschrank nehmen und mit einem Teelöffel Teig abstechen und daraus walnussgroße Kugeln formen. Diese großzügig im wälzen und auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech legen; dabei auf ausreichend abstand achten.
Die Snowcaps je nach Größe 10 bis 15 Minuten backen. Anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen.


Und hier nun mal ein Tipp zum Essen der Snowcaps... Es empfiehlt sich die Kekse abzubeißen statt sie im ganzen in den Mund zu schieben. Je nachdem wie viel Puderzucker noch auf dem Keks ist, klebt sicher dieser nämlich sonst wunderbar am Gaumen fest. ;-)
 


Bekommt man da nicht Lust auf Weihnachten mit vielen leckeren Snowcaps, die beim Backen einen herrlichen Schokoduft verbreiten? Aber bevor ihr jetzt euren Rechner vollends vollsabbert verschwindet lieber in eurer Küche und backt euch welche! Dies sind nämlich schnell und einfach gemacht. Leider auch schnell und einfach aufgegessen. ;-)
 



Das war es nun auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."


Eure Jasmin

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Sonntag, 4. Oktober 2015

Apple Crumble mit Vanille-Zimt-Sahen

Gestern hatte das WaWü von einem Appel Crumble berichtet und da ich noch Äpfel über hatte, wollte ich es sofort nachbacken. Und nun sitze ich hier, stütze den Rechner auf meinen dicken Bauch und genieße das Gefühl vielleicht etwas über den Hunger gegessen zu haben, weil es einfach soooo lecker war. Meinem Freund hab ich gleich von Anfang an klar gemacht, der ihm das nicht schmecken wird. Muss man ja lieber gleich am Anfang klar stellen, denn sonst kommt er vielleicht noch auf die Idee zu kosten und dann müsste ich womöglich noch was abgegeben. Nein, nein - lieber gleich Tatsachen schaffen. Aber keine Sorge, er ging nicht leer aus - halt nur ohne Apple Crumble.

 
Aber er mag den ganz sicher nicht. Der Crumble hat eine leckere Note von Zimt, welche sich bei mir in der Sahne wiederholt. Außerdem muss ein Crumble einfach warm gegessen werden. Mein Freund mag weder Zimt noch warmen Kuchen. Also alles für mich ganz allein. Ich persönlich bin aber der Meinung, das Apfel und Zimt einfach zusammen gehören und eine perfekte Symbiose eingehen. Und wenn es draußen grau und kalt ist, dann ist so ein warmer Crumble ein schöner Seelenwärmer. Also los, hop hop ab in die Küche und nachkochen.


Apple Crumble mit Vanille-Zimt-Sahne (für 2 Personen)

250g Äpfel (gewogen nach dem Schälen und entkernen)
45g weiche Butter
45g brauner Zucker
60g Weizenmehl
20g Haferflocken
125g Schlagsahne
2 Msp. gemahlene Vanille
Zimt
etwas Zucker
etwas Zironensaft

Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Die Apfelstücke in eine kleine Auflaufform legen, mit Zitronensaft beträufeln und etwas Zimt darüber streuen. Aus der Butter, braunem Zucker, Mehl, Haferflocke, etwas Zimt und 1 Messerspitze gemahlener Vanille zügig Krümel kneten. Die Krümel über den Apfelstücken verstreuen und den Crumble 30 Minuten bei 180 Grad backen.
Nach dem Back den Crumble aus dem Ofen nehmen.

 
 
Die Sahne mit etwas Zimt, Zucker und der restlichen Vanille steif schlagen und zum noch warmen Crumble servieren und genießen.


Wem das zu viel Zimt ist, der kann den in der Sahne natürlich einfach weglassen. Aber ich wollte, das sich die Aromen aus dem Crumble in der Sahne wiederholen. Für mich hat das auch einfach perfekt zusammen gepasst, aber ich finde Zimt ja auch toll.


So und das war es auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."


Eure Jasmin

Samstag, 3. Oktober 2015

Lecker Schmecker Thai Curry

Dieses Rezept hab ich von einem ganz netten Kollegen. Ein paar mal hat er mich aber davor neidisch gemacht, als er es mit auf Arbeit hatte und es in der Pause gegessen hatte. Die ganze Küche auf Arbeit duftete nach den Aromen von diesem leckeren Curry und ich hatte ein belegtes Brot oder was viel zu fettes vom Imbiss nebenan. Also hab ich irgendwann meinen Kollegen nach dem Rezept gefragt und siehe da, es gibt dafür eigentlich gar nicht DAS Rezept.


Das Thai Curry hier ist so variable, da wird es nie langweilig. Ich hatte es nun schon mit Hühnchen und mit Viktoriawolfsbarsch und immer schmeckt es anders und immer ist es lecker. Man kann hier das Fleisch variieren und das Gemüse und sogar die Schärfe. Ich selbst hatte mich für gelbe Currypaste entschieden, da die nur so mittelscharf ist. Wer es lieber schärfer will nimmt einfach rote Currypaste. Und wer es ganz mild will, der greift einfach auf gründe Currypaste zurück. Und ich sage euch, schon bei Kochen wird euch das Wasser im Mund zusammen laufen, weil sich die ganzen Aromen schön in der Luft verbreiten und einen herrlichen Vorgeschmack auf das eigentliche Gericht geben...
 

Thai Curry

300g Fleisch oder fester Fisch
800g Gemüse (Zwiebel, Brokkoli, Zuckerschoten, Zucchini, Paprika,...)
400ml Kokosmilch
2 EL Erdnussöl
1 EL Currypaste
2 EL helle Sojasauce
2 EL Fischsauce

Das Fleisch oder den Fisch waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Das Gemüse ebenfalls putzen und in entsprechende Stücke schneiden.
In einer Pfanne da Erdnussöl erhitzen und darin dann die Currypaste kurz anbraten. Je nach Currypaste kann das einem schonmal die Tränen in die Augen treiben. Aber beim Anbraten fängt es auch gut an der Küche zu duften. Nun die Kokosmilch nach und nach zugeben und ordentlich verrühren. Dann ein kleines Glas Wasser zugießen. Wenn alles wieder leicht köchelt, das Fleisch zugeben und 5 Minuten köcheln lassen und dann das Gemüse und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Das Gemüse soll nicht zerkochen, sondern noch schön Biss haben. Den Brokkoli eventuell schon mit dem Fleisch in die Sauce geben.
Tipp: Der Viktoriawolfsbarsch ist innerhalb von 3 Minuten gar - zumindest bei mir. Hier hab ich zuerst das Gemüse zugegeben und dann erst den Fisch, damit der Fisch zu trocken wird, weil er zu lange gegart hat.
Das ganze nun mit Soja- und Fischsauce abschmecken, die in diesem Falls das Salz ersetzen. Man muss auch keine Angst haben, es wird trotz Fischsauce nichts nach Fisch schmecken.



Das Curry nun mit Reis servieren und genießen...


Und das war es auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."


Eure Jasmin

Jasmins Elsässischer Flammkuchen

Ich mag den Herbst... Der Herbst macht die Welt schön bunt und regelmäßig zum Herbstanfang treffen sich meine Eltern, meine besser Hälfte und ich uns an der Mosel. Ich liebe die Gegend mit ihren steilen Weinbergen zwischen denen morgens immer noch der Nebel hängt. Natürlich steht neben einigen Ausflügen auch der Wein im Vordergrund. Natürlich verkosten wir dann auch bei den verschiedenen Straußenwirtschaften den Federweißer. Ich finde diesen "Neuen Wein", der noch gar kein Wein ist einfach herrlich... Und was passt besser zu einem Glas Federweißer als Flammkuchen? Genau, da gibt es nicht viel.


Und da das familiäre Weintreffen nicht mehr weit ist, haben wir uns gestern schonmal eingestimmt. Leider hat mich meine Vorfreude so unvorsichtig werden lassen, das ich mein Brett, wo die Flammkuchen drauf kamen, nicht sicher abgestellt hab und als ich meinen zweiten Flammkuchen auf das Brett legen will, kippt das Brett und der leckere Flammkuchen rutscht und fällt auf den Fußboden. Man ihr könnt euch gar nicht sagen, wie sauer ich auf mich selbst war... Die ganze Küche duftet nach lecker Flammkuchen, lässt mir das Wasser im Mund zusammen laufen und dann landet einer auf dem Küchenboden. So mussten wir uns dann den übrig gebliebenen teilen und noch etwas Eis zum Nachtisch essen. Daher würde ich sagen, dass das Rezept für 4 Personen reicht, wenn es noch einen Salat oder einen Nachtisch dazu gibt. Gibt es den Flammkuchen nur allein, so würde ich eher nur für 2 Personen rechnen, da er ja an sich nur die Größe einer Pizza hat, aber einen ganz dünnen Teig hat.


Flammkuchen (2 - 4 Personen)

300g Mehl
150ml Wasser
3 EL Öl
200g Zwiebeln
150g Frühstücksspeck
200g Schmand
etwas Sahne oder Milch
Salz, Pfeffer

Den Ofen auf höchster Stufe in Umluft vorheizen.
Aus Mehl, Wasser, Öl und etwas Salz einen glatten Teig kneten. Falls dieser trocken ist einfach noch etwas Wasser dazugeben, aber er sollte nicht klebrig sein. Den Teig in zwei Hälften teilen und jeweils auf Backpapier so dünn wir möglich ausrollen und auf zwei Backbleche ziehen.
Die Zwiebeln schälen, halbieren und in so dünne Scheiben schneiden wie es geht. Ich hab hier meine KitchenAid bemüht und so ging das ganz schnell. Den Frühstücksspeck in schmale Streifen schneiden. Den Schmand mit etwas Sahne, Salz und Pfeffer glatt rühren.
Nun den Schmand auf den ausgerollten Teig verteilen, dann die Zwiebelringe und den Speck draufstreuen.
Beide Bleche  nun in den Ofen schieben. Nach 10 Minuten beide Bleche tauschen, damit auch beide schön braun werden. Nun noch weitere 5 bis 10 Minuten den Flammkuchen backen.


Hmmm, ich sage euch... Einfach toll und schön schnell gemacht.



So das war es auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."


Eure Jasmin

Mittwoch, 23. September 2015

Mini-Party-Quiches

So, da meine letzte mündliche Prüfung für mein Studium geschafft ist, hab ich nun auch endlich Zeit die ganzen liegen geblieben Rezepte zu bloggen. Den Anfang machen diese leckeren Mini-Party-Quiches. Bei der Geburtstagsfeier für meine Freundin hatte ich sie gemacht und nachdem gesagt wurde, das sie nicht nur zum angucken da sind und auch gerne gegessen werden dürfen - tja, da waren sie auch schon wieder weg. Aber sie sind ja auch lecker. Da ich auf der Feier nach dem Rezept gefragt wurde, war klar, dass das Rezept gebloggt werden sollte, jedoch hatte ich vergessen Fotos zu machen und so musste ich sie heute doch einfach nochmal backen. Schrecklich... Ja wirklich! Hab schon zwei aufgefuttert kaum das sie aus dem Ofen waren.


Auf das Rezept selbst bin ich vor einigen Jahren gestoßen als eine Freundin und ich uns durch eine Reihe herzhafter Muffin- und Mini-Quiche-Rezepte gebacken hatten. Gefunden haben wir es damals auf Chefkoch.de und in all der Zeit haben wir das Rezept für unseren Geschmack angepasst. Ich finde das Rezept so toll, weil die Quiches in einer Muffin-Form gebacken werden und sie somit sehr handlich sind. Und für ein Fingerfood-Buffet ist das eine angenehme Größe. Leider beißt man so auch nur zwei- dreimal rein und hat so ne kleine Quiche aufgegessen und hat nun Lust auf mehr. Also lieber gleich die doppelte Menge für ein Buffet machen ;-)
Aber hier kommt nun das Rezept, so wie ich es gerne mache...


Mini-Party-Quiches(12 Stück)

250g Weizenmehl
125g gesalzene Butter, in kleine Stücke
1 Eigelb
50ml kaltes Wasser
4 Scheiben Kochschinken
1 Stange Lauch
1 Paprika
75g getrocknete Tomaten in Öl eingelegt
150g Saure Sahne
100g Gruyere, gerieben
1 Ei
1 EL Öl (am Besten gleich von den Tomaten)
Salz, Pfeffer
Cayenne-Pfeffer
Muskatnuss

1 Muffinform mit 12 Mulden
1 Kreisausstecher mit 9cm Durchmesser (ist bei mir jedoch eine Tasse)

Aus Mehl, Butter, Eigelb und kaltes Wasser zügig einen glatten Mürbeteig kneten. Diesen für ungefähr eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen, dann nochmal kurz durchkneten und ausrollen (ca. 3mm, Plätzchenstärke). Nun mit einem Ausstecher 12 Kreise ausstechen und in die Mulden der Muffinform gleiten lassen und mit den Fingerknöcheln ein wenig in die Ecken drücken. Da meine Muffinform beschichtet ist, hab ich sie nicht extra eingefettet - der Mürbeteig hat genug Butter, das die nach dem Backen aus der Form rutschen.
Die Muffinform nun in den Kühlschrank stellen - dann rutscht der Mürbeteig beim Backen weniger nach unten.
Nun einfach die Lauch, Kochschinken, Tomaten und Paprika klein schneiden. In einer größeren Pfanne das Öl erhitzen und dann die geschnittenen Zutaten andünsten. Den Herd ausschalten und abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Saure Sahne und das Ei gründlich verrühren. Hier schon den Käse unterrühren und zu guter Letzt nun das Gemüse und den Kochschinken unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Cayenne und Muskat abschmecken. Prinzipiell etwas kräftiger abschmecken, jedoch muss man hier aufpassen, da der Gruyere ja nun auch was würziger ist.
Die Masse nun auf die Muffinmulden aufteilen. Hierbei erst immer 1 EL in jede Mulde geben und den Rest aufteilen.
Die Mini-Quiches bei 175 Grad Ober- und Unterhitze für 25 Minuten backen. Im Anschluss ungefähr 10 Minuten in der Form auskühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter stürzen und noch etwas abkühlen lassen - damit der Mürbeteig fester wird.


Die Quiches schmecken warm und kalt und für ein Buffet würde ich sie wohl nur kalt anbieten, weil man sie auch super vorbereiten kann und sie schmecken auch am nächsten Tag noch einfach lecker.


Und das war es auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."

Eure Jasmin

[Blog-Event] Marmelade, Kompott, Sirup, Liköre und Co. - And the winner is....

Mit der Verkündung des Siegers ist mein Blog-Event auch endgültig vorbei. Mich stimmt das aber ein wenig traurig, denn ich finde Blog-Events immer ganz toll... Dieses Warten auf neue Rezepte und das Wasser was einem dabei im Mund zusammen läuft. Bei diesem hier war es nicht anders... Viele neue Ideen und Geschmackskombinationen, die darauf waren im nächsten Sommer ausprobiert zu werden.

Damit ich aber nicht allzu sentimental werde, kommen wir aber einfach schnell zur Verkündung des Siegers...

Bis zur letzten Stimme war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen von drei bis vier Rezepten und ich hab mir schon Gedanken gemacht, was passieren sollte, wenn jetzt wirklich mehr als ein Rezept die gleiche Menge an Punkten bekommen sollte. Aber die letzte Stimmenabgabe war dann das sprichwörtliche Zünglein an der Waage und hat dafür gesorgt, das wir einen eindeutigen Gewinner haben und somit ist der Gewinner von Nina Andres Früchte im Glas: Marmelade, Kompott, Saft, Limonade und Likör*

*

Trommelwirbel.... Fanfare...

Der Sieger des Blog-Events rund um Marmelade, Sirup und Co ist....


Ina von Ina is(st) mit ihrem Fliederbeer-Gelee mit Himbeer-Balsamico.

Herzlichen Glückwunsch liebe Ina.


Eure Jasmin


* Affiliatelink

Mittwoch, 2. September 2015

Kräuterbutter II

Und hier jetzt noch die dritte Butter vom Grill-Nachmittag. Normalerweise benutz ich ja hierfür ja unser "Familienrezept", aber diese Kräuterbutter hab ich ebenfalls bei Homemade! Das Goldene von GU entdeckt und die Kombination mit Senf und Worcestersauce hat mich gereizt und ja, es gibt dem ganzen nochmal eine interessante Note.


Kräuterbutter

1 Bund gemischte Kräuter
250g weiche Butter
3 - 4 TL Senf
5 Spritzer Worcestersauce
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer

Kräuter fein hacken. Den Knoblauch schälen und pressen.
Die Butte zusammen mit Knoblauch und Senf mit dem Handmixer cremig aufschlagen. Mit Kräutern verrühren und Worcestersauce, Salz und Pfeffer würzen.
Die Butter im Kühlschrank ein wenig durchziehen lassen, damit sich das Aroma vom Knoblauch gut in der Butter verteilt.


Und nun freut euch darauf, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."

Eure Jasmin

Tomaten-Chili-Butter

Neben der Rotwein-Schalotten-Butter gab es noch diese leckere Tomaten-Chili-Butter. Hier haben mein Freund und ich jedoch darüber diskutiert, ob sie nicht zu scharf ist. Für ihn war sie genau richtig und ich hatte das Gefühl, das kleine Flammen über meinen Gaumen züngeln. Zu meiner Verteidigung sei jedoch gesagt, das ich zu diesem Zeitpunkt gesundheitlich angeschlagen war und bei 30 Grad mit Schal um den Hals in der Küche stand. Aber ich hab von allen Seiten ganz viel Lob für diese Butter bekommen und so schien sie wohl doch nicht zu scharf gewesen zu sein.
Die Butter selbst hatte ich beim Durchblättern in Homemade! Das Goldene von GU entdeckt und hab quasi nur auf einen Grund gebraucht, denn ne Kräuterbutter mit Tomaten hatte ich bisher noch nie gemacht.

 

Tomaten-Chili-Butter

10 getrocknete Tomaten, in Öl eingelegt
5 TL Tomatenmark
halbes Bund Basilikum
250g weiche Butter
Chiliflocken
Salz, Pfeffer

Die Butter mit Tomatenmark, Salz, Pfeffer und gemahlene Chiliflocken mit dem Handmixer schaumig aufschlagen.
Die getrockneten Tomaten etwas abtrocknen lassen und klein schneiden. Das Basilikum fein hacken.
Tomatenwürfel und Basilikum unter die Butter heben.


Und das war es auch schon wieder und wir hören wieder von einander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."

Eure Jasmin

Rotwein-Scharlotten-Kräuterbutter

Vor einer Woche hatte ich zusammen mit einer Freundin eine Geburtstags- und Babyparty für eine andere Freundin ausgerichtet. Und was macht man im Sommer, wenn man mehr als drei Leute satt bekommen muss? Genau - man grillt! Und wenn die Freundin aus dem Saarland kommt und ihre Mama extra für ihre Party Käsewürstchen mitbringt, dann ist der Erfolg garantiert. Und was gehört zu einem guten Grill-Nachmittag? Kräuterbutter! In diesem Fall hab ich drei verschieden Kräuterbutter hergestellt: normale Kräuter-Knoblauch-Butter, Tomaten-Chili-Butter und Rotwein-Scharlotten-Kräuterbutter.


Rotwein-Schalotten-Kräuterbutter

250g Butter, weich
200ml kräftiger Rotwein
4 - 5 Schalotten
1 Bund Kräuter nach Wahl
Salz, Pfeffer

Schalotten schälen und fein würfeln. Zusammen mit dem Rotwein in einen Topf geben und zuerst kräftig aufkochen und dann auf kleiner Hitze so lange köcheln lassen bis der Rotwein fast komplett verkocht ist. Die Rotwein-Schalotten kalt werden lassen.
In der Zwischenzeit die Kräuter fein hacken und zusammen mit der Butter mithilfe eines Handrührgerätes schaumig aufschlagen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Rotwein-Schalotten unterheben.
Die Butter muss nun einen Tag durchziehen, denn sonst schmeckt man den Rotwein kaum in der Butter.

Natürlich schmeckt die Butter nicht nur beim Grillen zu frischem Brot. Das Rezept stammt ursprünglich aus Webers Grillbibel und wird hier zu Rindersteak empfohlen.


Und das was es auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."

Eure Jasmin

[Blog-Event] Marmelade, Kompott, Sirup, Liköre und Co. - Die Zusammenfassung

Jetzt wo sich so langsam der Sommer verabschiedet endet auch mein zweites Blog-Event. Und trotz der Sommerferien haben doch einige zu mir gefunden und sich mit einem Beitrag beteiligt und so sind einige leckere Rezepte zusammen gekommen: eine herrliche grüne Marmelade mit Kiwi und Waldmeister, Lemon Curd an was ich mich selbst noch nie ran getraut habe und Furchtessig, was mir selbst in der Herstellung immer nur misslang. Aber ich will hier nicht lange um den heißen Brei reden und zeig euch einfach, die tollen Beiträge und erkläre euch den weiteren Ablauf für die interne Abstimmung.


Wie die Abstimmung abläuft....

Unter dieser Erklärung findest du nun die Auflistung aller eingesendeten Rezepte. Für jedem Beitrag gibt es ein Foto und den Link zum entsprechenden Rezept, jeweils mit einer Nr. versehen. Wenn du an meinem Blogevent teilgenommen hast, darfst du jetzt abstimmen, aber natürlich nicht für dich selbst - das wäre dann doch zu einfach ;-) Wer allerdings nicht abstimmt, kann selbst auch nicht gewertet werden! Jeder Teilnehmer hat insgesamt 2 Stimmen. Dein Favourit erhält 2 Punkte, dein 2ter Platz 1 Punkt.
Bitte sende mir eine E-Mail an findestmichinderkueche@gmail.com in der du folgende Angaben machst:

Betreff
Abstimmung Blogevent
Text:
Mein Name ist XXXXX. Mein Beitrag ist die Nr. X (siehe unten).
Meine Nummer 1 (2 Punkte) ist der Beitrag Nr. Y
Meine Nummer 2 (1 Punkt) ist der Beitrag Nr. Z

 
Ihr habt bis Sonntag, 27. September 2015 Zeit, mir eine Mail zu schreiben! Dann werde ich die Stimmen auswerten. Den Gewinner werde ich dann zwecks Adresse benachrichtigen, aber natürlich auch hier veröffentlichen.
 
Looooos geht´s!
 
 
Nr.1
WaWü von WaWü Kulinarische Quälereien kommt mit einer Marmelade aus Kiwi, Apfel und Waldmeister. Die Farbe ist einfach der Knaller und macht bestimmt am frühen Morgen schon gute Laune.
Nr.2
Für mich war bisher das rohe Ei im Lemon Curd der Grund warum ich mich bisher nicht ran getraut hat. Aber Kerstin von Verboten Gut! hat hier ein Rezept für Lemon Curd ohne Ei.
Nr.3
Petra von Immer wieder sonntags... macht aus einem meiner Lieblingsgetränke meiner Kindheit einfach eine Marmelade und präsentiert uns ihr KiBa-Marmelade.
Nr.4
Ina von Ina Is(s)t zeigt das auch Fliederbeeren und Himbeer-Balsamico eine leckere Marmelade ergeben.
Nr.5
Mario von Mario's Fire Food & Fine Food hat das einzigste Nicht-Marmeladen-Rezept eingereicht und zeigt wie man leckeren Waldbeer-Essig herstellt und somit noch im Winter einen Hauch Sommer in den Salat zaubert.
Nr.6
Eva von evchen kocht hat seit langem mal wieder Marmelade gekocht und sich hierfür Weinbergpfirsiche geschnappt und kombiniert sie mit Zitronenverbene.
Nr.7
Christine hat per Email am Blog-Event teilgenommen und hat mich mit einer Marmelade mit Schokolade überrascht. Aber Erdbeer-Heidelbeeraufstrich mit dunkler Schokolade hört sich doch einfach lecker an.
Nr.8
Christine hat noch ein zweites Rezept per Email eingereicht. Hier kommen Tomaten in eine süße Marmelade und der Name ist schon toll: Garten-Eden-Konfitüre

So und nun allen ein fleißiges Abstimmen...


Das war es auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."

Eure Jasmin

Montag, 24. August 2015

Kartoffelcremesuppe

Heute gab es mal wieder Kartoffelcremesuppe. Kartoffelcremesuppe ist bei mir die einfache Alternative zum Kartoffeleintopf aus selbst gekochter Rinderbrühe und Kartoffelstampf. Das feucht-kalte Wetter heute kündigt den Herbst schon an und schrie geradezu nach einer wärmenden Suppe und sie ist auch schnell gemacht - das kam mir heute natürlich auch sehr entgegen. ;-)

 

Kartoffelcremesuppe (ca. 8 - 10 Portionen)

1,5kg Kartoffeln, mehlig kochend
2 Möhren
2 Stangen Sellerie
1 Lauch
1 Zwiebel
1,5l Gemüsebrühe
1 Becher Creme Legere
1 Flasche Rama Cremefine
20g Butter
1 Lorbeerblatt
1 TL Majoran
Salz, Pfeffer
Muskatnuss

evtl. Wiener Würstchen

Das Gemüse schälen bzw. waschen und grob in Stücke schneiden.
In einem großen Topf die Butter schmelzen und das Gemüse darin leicht andünsten und anschließend mit Gemüsebrühe ablöschen. Majoran und das Lorbeerblatt dazugeben und alles für ca. 20 - 30 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist. Das Lorbeerblatt aus der Suppe "fischen" und alles gründlich pürieren.
Die Sahne und die Creme Legere unterrühren und alles mit Salz, Pfeffer, Majoran und Muskatnuss abschmecken.

Da bei uns aber in eine echte Kartoffelsuppe noch Würstchen mit rein müssen, schneide ich meist noch so 3 bis 4 Wiener Würstchen mit in die Suppe.

Als Tipp: Von den geschälten Kartoffeln 2 Kartoffeln weg nehmen und diese in kleine Würfelchen schneiden. Kartoffelwürfel in etwas Öl anbraten, auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen und kurz vor dem Servieren auf der Suppe verteilen.


Und das war es auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest ich in der Küche..."

Eure Jasmin

Sonntag, 23. August 2015

Zwetschgen-Walnuss-Tarte

Jeder hat ja so Rezepte, die immer wieder gemacht werden. Beim Kuchen ist es häufig ganz klassisch der Rühr- oder Käsekuchen. Bei mir ist es diese Zwetschgen-Walnuss-Tarte, die es pünktlich im ausklingenden Sommer gibt, sobald ich die ersten Zwetschgen auf dem Markt entdecke... Ich finde sie einfach nur herrlich, weil das leicht säuerliche der Zwetschgen gut mit der Süße und dem Zimt harmoniert und die Walnüsse nochmal einen schönen Biss geben.

 

Zwetschgen-Walnuss-Tarte (Tarteform 28cm Durchmesser)

Für den Teig
100g kalte Butter
70g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
200g Mehl
2 EL gemahlene Mandeln
Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Für die Füllung
500 - 750g Zwetschgen (je nachdem wie dicht sie gelegt werden)
4 EL gemahlene Walnüsse

Für den Guss
100 g Zucker
1 Ei + 1 Eigelb
1 Msp. gemahlene Vanille
2 EL gemahlene Walnüsse
2 EL Mehl
50 ml Milch
125g Creme Double

Für die Streusel
70g Walnüsse
60g Zucker
2 TL Zuckerrübensirup
1 Msp. gemahlene Vanille
1 TL gemahlener Zimt
100g Mehl
1 Prise Salz
60g kalte Butterflöckchen

Aus den Zutaten für den Teig schnell einen Mandelmürbeteig kneten. Diesen für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen und dann auf bemehlter Fläche ausrollen. Den Teig in eine gefettete Tarteform legen, den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen, mit Backpapier belegen und mit ausreichend Hülsenfrüchte beschweren. Den Boden bei 175 Grad Ober-/Unterhitze ca. 16 Minuten blindbacken. Den Boden aus dem Ofen nehmen und die Hitze auf 150 Grad reduzieren.
Für die Füllung der Tarte die Zwetschgen waschen, halbieren und den Kern entfernen. Ich schneide dann noch die beiden Hälften ein, aber nicht durch. Den Tarteboden mit den gemahlenen Walnüssen bestreuen und mit den Zwetschgen belegen.
Für den Guss alle Zutaten schaumig schlagen.
Für die Streusel die Walnüsse hacken und mit den restlichen Zutaten (außer der Butter) vermischen. Die Butter zum Schluss in kleinen Flöckchen zugeben.
Den Guss über die Zwetschgen auf die Tarte gießen und die Streusel darüber verteilen - eventuell braucht man nicht alle. Die Tarte im Ofen ca. 45 Minuten bei 150 Grad Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene backen.

 
Bei mir gibt es die Tarte meist noch lauwarm.


Und nun lasst es euch schmecken, denn das war es schon wieder und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."


Eure Jasmin

Freitag, 21. August 2015

[Blog-Event] Fremdgebloggt - Garten-Eden-Konfitüre

Christine hat mir noch ein Rezept zukommen lassen und natürlich hat auch hier das Rezept mehr als einen Namen und so hört die Garten-Eden-Konfitüre auch auf "Nackige Zwetschge trifft auf Apfel der Erkenntnis und wird rot wie eine Tomate". Hier kommen Tomaten mit in die Marmelade, was ich doch sehr interessant finde.

 

Garten-Eden-Konfitüre

1kg Zwetschgen
500g Tomaten
500g Äpfel
1kg Gelierzucker 2:1

Die Zwetschgen schälen, vierteln und entsteinen. Tomaten an der Unterseite anritze und mit kochendem Wasser überbrühen, damit sich die Haut leichter abziehen lässt. Die Tomaten vom Innenleben (Kerne und Glibber) befreien und klein schneiden. Äpfel schälen und klein schneiden.
Alles zusammen in einem Topf mit 500g Gelierzucker mischen und ca. 2 Stunden lang Saft ziehen lassen. Anschließend im eigenen Saft köcheln lassen, bis die Äpfel weich genug sind, um sie zu pürieren. Pürieren und den Rest Gelierzucker untermischen. Alles zusammen mindestens drei Minuten sprudelnd aufkochen und gut umrühren, damit nichts anbrennt.
Nach drei Minuten die Gelierprobe machen und wenn diese positiv ausfällt, die Konfitüre noch heiß in sterilisierte Twist-Off-Gläser abfüllen, fest verschließen und für 10 Minuten auf den Kopf stellen.

Und wenn du auch an meinem Blog-Event teilnehmen magst, dann melde dich doch einfach bei mir...

http://findest-mich-in-der-kueche.blogspot.de/2015/07/blog-event-marmelade-kompott-sirup.html


Und das war es auch schon wieder von mir und wir hören wieder von einander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."

Eure Jasmin

[Blog-Event] Fremdgebloggt - Erdbeer-Heidelbeeraufstrich mit dunkler Schokolade

... oder "Von Schokolade geküsst".
Ich weiß gar nicht welchen Namen für die Marmelade ich besser finde, aber das Rezept hat mich per E-Mail erreicht, da Christine keinen Blog hat, aber gerne bei meinem Blog-Event "Marmelade, Kompott, Sirup, Liköre und Co. - Macht den Sommer haltbar!" mitmachen möchte. Ich liebe ja mit Schokolade überzogene Erdbeeren, aber bin noch nie auf die Idee gekommen Schokolade in eine Marmelade zu machen, aber in Kombination mit den Heidelbeeren klingt das doch sehr lecker.

 

Von Schokolade geküsst - Erdbeer-Heidelbeeraufstrich mit dunkler Schokolade

1600g Erdbeeren
400g Heidelbeeren
1 Tafel (100g) Schokolade, 70 - 90%
1kg Gelierzucker 2:1
Saft einer Zitrone

Erdbeeren verlesen und waschen, dann kleinschneiden und mit 500g Gelierzucker vermischen. Einen halben Tag stehen und Saft ziehen lassen.
Heidelbeeren verlesen und waschen und mit den Erdbeeren mischen. Aufkochen und dann mit den Stabmixer pürieren.
Schokolade in kleine Stücke brechen und mit dem Rest Gelierzucker unterrühren. Alles mindestens drei Minuten sprudelnd aufkochen. Dabei gut rühren, damit die Schokolade komplett schmilzt.
Nach drei Minuten die erste Gelierprobe machen, wenn sie positiv ist, die Marmelade noch heiß in sterilisierte Twist-Off-Gläser abfüllen, fest zudrehen und für 10 Minuten auf den Kopf stellen. Falls die Gelierprobe negative ausfällt den Saft einer Zitrone unterrühren, nochmals aufkochen lassen und Gelierprobe wiederholen.
Eine geschmackliche Erfüllung auf frisch gebackenem Weißbrot.


Und wenn du auch beim Blog-Event teilnehmen möchtest, dann nur zu - es geht noch bis zum 31.08.

http://findest-mich-in-der-kueche.blogspot.de/2015/07/blog-event-marmelade-kompott-sirup.html

Das war es auch schon wieder von mir und wir hören wieder von einander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."

Eure Jasmin

Freitag, 14. August 2015

Burrata und Auberginen mit Honig

Diese Woche hab ich mir ein neues Kochbuch gekauft. Okay, es war mehr als eins, aber The Food Of Italy* von Claudia Roden hat es mir gleich sofort angetan. Bisher hab ich ja auch immer die Finger von englischsprachigen Kochbüchern gelassen, aber immer dieses lange Warten bei interessanten Büchern bis es denn dann mal auf Deutsch erscheint... Am Ende kennt man eh die notwendigen Wörter und wenn nicht, dann schreibt man sie halt einfach hin.
Das Rezept was es mir im übrigen sofort angetan hatte, war die Burrata und Auberginen mit Honig. Ich gebe ja zu, ich war wenig am Durchsuchen des Buches nach etwas mit Auberginen, da ich in Malta leckere Auberginenröllchen gesehen hatte. Solche Röllchen hab ich noch nicht gefunden, aber auch nur, weil ich nach dem lecker-schmecker Rezept gar nicht weiter gesucht hab ;-) Das schöne ist, dass es doch sehr einfach ist, aber es doch trotzdem einen wow-Faktor hat durch die Kombination von sauer, süß und salzig. Ich selbst hab mir etwas mehr von dem Dressing gemacht, weil es einfach lecker ist. Aber okay, ich will euch auch nicht mehr länger auf die Folter spannen und hier nun das Rezept.

Burrata und Auberginen mit Honig (4 Portionen)

4 Bällchen guten Mozzarella (je 125g)
200ml Sahne
3 Auberginen (insgesamt ca. 750g)
6 TL aromatischer, flüssiger Honig
3 TL Balsamico Essig
Olivenöl + etwas extra natives
Salz

Den Mozzarella in Scheiben schneiden, in eine Schüssel mit Sahne legen und leicht salzen. Die Mozzarellascheiben sollten komplett mit Sahne bedeckt sein.
Die Auberginen schälen und der Länge nach in je 4 Scheiben schneiden. Die Scheiben auf ein mit Backpapier aus gelegtem Blech legen, mit Olivenöl bestreichen und unter dem Grill leicht bräunen (8-10 Minuten) und dabei einmal wenden. Die Aubergine aus dem Ofen nehmen, leicht salzen und alles leicht abkühlen lassen.
Nun die Mozzarellascheiben auf vier Teller aufteilen und mit ein wenig Sahne begießen. Auf jeden Teller je 3 Scheiben der gebackenen Aubergine anordnen. Den Essig mit dem Honig gründlich vermischen und auf jede Auberginenscheibe verteilen. Mit ein wenig Salz bestreuen.
Ein wenig extra natives Olivenöl über den Mozzarella und der Sahne tröpfeln.


Von der Menge her variiert das ganze zwischen einer guten Vorspeise und einem kleineren Salat.

Hinweis:
Im Buch steht "double cream" und normalerweise würde ich dafür die in Deutschland erhältliche Creme Double nehmen. Jedoch steht auch drin, das die Sahne über den Mozzarella gegossen werden soll, was mit Creme Double nicht funktioniert. Daher hab ich hier einfach normale Sahne verwendet.


Das war es auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."

Eure Jasmin


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