Mittwoch, 22. Juli 2015

Walnuss-Cranberry-Cookies

Oder: Kaum sind sie da, schon sind sie weg.

Habt ihr das auch? Ihr habt die ganze Zeit Lust auf irgendwas bestimmten, aber einfach keine Zeit es zu kochen oder zu backen? So ging es mir die letzten Wochen. Ich hatte sooo Lust auf Cookies und zwar nicht irgendwelche sondern welche mit Cranberries und Walnüssen. Ich hatte solche bisher nie gegessen, aber was morgens im Müsli schmeckt, muss auch einfach als Cookie toll sein. Also hatte ich mir am Freitag spontan den Nachmittag frei genommen und die Zeit nur fürs Backen reserviert. Das war so ziemlich die beste Idee, die ich seit langem hatte, denn nun konnte ich endlich meinen Hunger befriedigen in dem ich mir diese lecker soften Cookies gebacken hab. Die Süße vom Teig und das Herb-Saure der Cranberries sind einfach unschlagbar.


Walnuss-Cranberry-Cookies (ca. 30 Stück)

200g Mehl
100g weißer Zucker
100g brauner Zucker
150g weiche Butter
100g Walnüsse
125g getrocknete Cranberries
1 TL Natron
1 TL gemahlene Vanille oder das Mark einer Vanilleschote
1 Eigelb

Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Walnüsse grob hacken und die Cranberries halbieren.
Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Wenn sich der Zucker aufgelöst hat das Eigelb dazugeben Die restlichen trocknen Zutaten miteinander vermischen und nach und nach zur Buttermasse geben. Die Teig solange kneten bis er schön glatt ist.
Nun vom Teig gleichgroße Stücke abtrennen und zu Kugeln formen. Diese leicht flachgedrückt mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die Cookies zerlaufen ziemlich. Die Cookies nun 8 - 10 Minuten backen. Aber Vorsicht, sie werden am Ende schnell dunkel.


Die Cookies die ersten 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen und dann zum vollständigen Auskühlen auf ein Kuchengitter legen. Direkt nach dem Backen sind die Cookies noch sehr weich, aber sobald sie abgekühlt sind, werde sie auch fest.


Am besten schmecken die Cookies natürlich noch am selben Tag, aber auch 3 Tage später sind sie noch super lecker. Länger haben sie bei mir nicht gehalten und am Montag hatte ich nur Krümel in
der Vorratsdose.


Das war es auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."
Eure Jasmin

Dienstag, 21. Juli 2015

[Buchvorstellung] Früchte im Glas

Ich bin ja ein kleiner Koch- und Backbuch-Junkie und in den letzten Jahren sind zu meiner Sammlung auch ein paar Bücher rund um das Thema Marmeladen, Saft und Likör dazu gekommen. Aufgrund des aktuellen Blog-Events stell ich euch daher das Buch aus meinem Bücherregal vor, das es am Ende des Blog-Events zu gewinnen gibt: Früchte im Glas: Marmelade, Kompott, Saft, Limonade und Likör* von Nina Andres

Früchte im Glas: Marmelade, Kompott, Saft, Limonade & Likör

*
Bassermann Inspiration von Bassermann Verlag
14,99€
Gebundene Ausgabe, 128 Seiten

"Feine Früchte mit Liebe verarbeiten. Wer den Geschmack des Sommers das ganze Jahr genießen möchte, hat mit diesem Buch die passenden Rezepten für Konfitüre, Kompott und Likör. Die Autorin verrät überlieferte Familienrezepte und neue Kreationen, gibt Tipps und führt uns durch den üppigen Garten ihrer Kindheit. "

Inhalt

Sommergenuss fürs ganze Jahr
Marmelade, Konfitüre, Gelee - was ist was?
So gelingt alles von Anfang an
Feine Konfitüren, Gelees, Kompotte
Köstliche Säfte, Sirupe und Limonaden
Aromatische Fruchtliköre, Aufgesetzte und Früchte in Alkohol
Würzige Chutneys, Relishs und Saucen

Gleich wenn man das Buch in die Hand nimmt fällt der seitliche Stoffeinband auf. Dies verleiht dem Buch einen hochwertigen Eindruck. Die Einteilung vom Buch selbst ist eher klassisch nach "Endprodukt" gegliedert und startet mit einer Einführung in das Thema Marmelade und Konfitüre und erklärt den Unterschied zwischen beiden und auch voran es beim Marmeladenkochen ankommt.


Blättert man dann weiter erwarten einen über 50 Rezepte, die teils echte Klassiker sind, wie der Holunderblütensirup, aber auch sehr ausgefallen, wie die Birnenkonfitüre mit Blue Curacao.


Die Rezepte selbst kommen fast alle auf eine Doppelseite daher. Die ausführliche Schritt-Für-Schritt-Anleitung ist somit meist mit einem ganzseitigen Bild versehen. Zu jedem Rezept gibt es fast immer einen Tipp von Nina Andres, wo sie entweder einige Zutaten oder Rezept-Variationen erklärt.


Und falls euch jetzt das Buch neugierig gemacht hat, dann schaut doch mal bei meinem aktuellen Blog-Event vorbei, da es hier das Buch zu gewinnen gibt.

http://findest-mich-in-der-kueche.blogspot.de/2015/07/blog-event-marmelade-kompott-sirup.html


Das war es auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."

Eure Jasmin

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Montag, 20. Juli 2015

[Blog-Event] Marmelade, Kompott, Sirup, Liköre und Co. - Macht den Sommer haltbar!

Mein 100. Blogeintrag ist ein guter Grund, um mein zweites Blog-Event ins Leben zu rufen. Ich brauchte auch gar nicht lange überlegen, um was es sich bei diesem Blog-Event drehen soll und die letzten beiden Blog-Einträge haben es sicherlich auch schon ahnen lassen: Marmelade, Kompott, Sirup, Liköre und Co. Eine ganze Weile war für mich die Herstellung davon in Vergessenheit geraten und existierte nur noch als schön Kindheitserinnerung. Doch in den letzten Jahren hab ich meine Freude daran gefunden neue Rezepte auszuprobieren und mit der Familie wird rege getauscht: Sirup gegen Likör, Erdbeermarmelade gegen Kirschmarmelade und und und. Und da bestimmt bei so einigen tolle Rezepte im Schrank liegen, will ich sie nun mit diesem Blog-Event hervorlocken.

Das Event

In den kommenden Wochen suche ich nun eure Rezepte rund um das Thema "Haltbar machen". Gesucht sind also Rezepte für Marmeladen, Konfitüren, Gelees, Relishes, Kompotts, Sirups, Liköre und was euch sonst noch so einfällt.

Und damit sich die Teilnahme für euch auch lohnt, gibt es natürlich auch was zu gewinnen. Der Sieger dieses Events erhält passend zum Thema das Buch Früchte im Glas: Marmelade, Kompott, Saft, Limonade und Likör* von Nina Andres. Es enthält neben einigen Tipps rund um die Herstellung von Marmelade, Sirup und Co. auch viele leckere Rezepte, die wie bei Rhabarberkonfitüre mit Ingwer nicht nur 0-8-15 sind.

*

Wie du gewinnen kannst...

Nach Einsendeschluss wird es eine Abstimmung unter allen Teilnehmern geben. Das bedeutet: In einem Post werde ich alle Rezepte vorstellen. Abstimmen dürfen dann alle Teilnehmer des Events per E-Mail. Für das eigene Rezept darf nicht gestimmt werden. Wer nicht abstimmt, kann selbst auch nicht gewertet werden. Jeder Teilnehmer hat insgesamt 2 Stimmen. Dein Favourit erhält 2 Punkte, dein 2ter Platz 1 Punkt. Im Anschluss werde ich alles auswerten und der Sieger wird per Email benachrichtigt, aber auch hier im bei mir im Blog. Ihr bekommt aber nach Einsendeschluss alle eine Mail von mir, in der ich euch das Ganze noch einmal erkläre :)

Teilnahmebedingung

  • Du bist 18 Jahre alt und kannst im Falle eines Gewinns eine Versandadresse in Deutschland angeben.
  • Falls du einen Blog hast, gelten keine Archivbeiträge. Dein Beitrag muss bis zum 31.08.2015 auf deinem Blog veröffentlicht worden sein. Außerdem muss mein Banner in deinem Beitrag bei dir eingebunden sein. Bitte verlinke auf diesen Post. Dann musst du nur noch den Link unter diesem Beitrag kommentieren oder mir eine Mail mit dem Link an findestmichinderkueche@gmail.com senden und schon bist du dabei!
  • Falls du keinen Blog hast, sendest du mir dein Rezept und ein Foto von deinem Beitrag an die oben genannte Adresse mit dem Betreff: "Blog-Event".
  • Jeder Teilnehmer darf maximal 2 Rezepte einreichen.
  • Du bist damit einverstanden, dass ich dein Rezept mit Bild und deinem Namen auf meinem Blog vorstelle.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.

Einsendeschluss ist der 31.08.2015 um 23:59 !

Und hier ist der Banner mit dem ihr euren Beitrag verlinkt.
<a href="http://findest-mich-in-der-kueche.blogspot.com/2015/07/blog-event-marmelade-kompott-sirup.html"><img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-gijOEgaxc5c/Va1htSt-3ZI/AAAAAAAABcs/zcqEuzmnSrE/s1600/Banner_MarmeladeUndCo.png"/></a>
 
 
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Erdbeersirup

Erst letztes Jahr hab ich das Herstellen von Sirup so richtig für mich entdeckt. Marmeladen und Konfitüren koche ich ja schon seit längerem im Sommer, aber Sirup war für mich ein vollkommen neues Land. Mein erster Versuch war Rhabarber-Sirup und so richtig ist er mir nicht gelungen. Ich hatte ihn zu lange eingekocht und so verwandelte sich seine strahlend rote Farbe in ein weniger ansehnliches braun und auch der Geschmack war so lala - man merke, das er zu heiß geworden ist, denn er hatte eine leichte Karamell-Note, die da nicht hingehörte und dazu kam das typisch pelzige Gefühl auf der Zunge, den Rhabarber so gerne hinterlässt. Ich habe den Sirup natürlich ganz brav abgefüllt, aber dieses Jahr hab ich mich dann doch entschlossen ihn zu entsorgen, da er einfach nicht so richtig schmeckte. Letztes Jahr hab ich mich dann mit Holunderblütensirup an einen meiner Lieblinge gewendet und siehe da, wenn man es richtig macht, dann ist das Ergebnis einfach lecker und ich hab für mich eine weitere Möglichkeit gefunden den Geschmack des Sommers noch in den Winter hinein genießen zu können.
Dieses Jahr wollte ich mich dann mal an was fruchtiges wagen und da mein Freund und ich jeden Samstag auf dem Markt mit mindestens einer Schale leckerer roter Erdbeeren nach Hause gehen, war so ziemlich schnell klar, welchen Sirup es dieses Jahr geben sollte - Erdbeersirup. Also hab ich meine Bücher durchsucht, im Internet geschaut - ich wollte solch ein Desaster wie beim Rhabarbersirup unter allen Umständen vermeiden. Rausgekommen ist ein sehr einfaches Rezept für einen leckeren Erdbeersirup, dessen Farbe einen einfach umhaut.

Erdbeersirup (ca. 2,0l)

1,5kg Erdbeeren
1,2kg Zucker
1,5l Wasser
50g Zitronensäure

Erdbeeren waschen, entstielen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Erbeeren in einer große Schüssel mit dem Zucker und der Zitronensäure vermischen. Zunächst die Hälfte vom Wasser dazugeben und entweder mit dem Pürierstab pürieren oder mit dem Kartoffelstampfer zu Brei verarbeiten. Das restliche Wasser dazugeben, alles gut verrühren. Die Schüssel nun ordentlich abdecken und alles für mindestens 24h im Kühlschrank stehen lassen, dabei aber immer mal wieder umrühren, wenn man eh an den Kühlschrank muss.
Nach dem Durchziehen im Kühlschrank das Erdbeerpüree durch ein sauberes Leinentuch (Küchenkrepp geht auch) in einen größeren Topf abgießen. Eventuell die Masse beschweren, um auch noch den letzten Rest vom Sirup auszupressen und nichts zu verschenken. Nun den Sirup kurz aufkochen, eventuellen Schaum mit der Schaumkelle entfernen und noch heiß in sterile Flaschen Füllen. Ich lege dabei immer in den Trichter noch ein Stück Küchenkrepp, um auch noch den letzten Rest Schaum aufzufangen, da der in der Flasche dann schnell schimmeln würde.
Kühl und dunkel gelagert sollte die Haltbarkeit so zirka 1 Jahr betragen, aber ich denke so lange wird er wohl gar nicht bei uns "überleben", denn der Erdbeersirup ist nicht nur dafür da, um ihn mit Wasser oder einem Schluck Prosecco zu mischen - er eignet sich auch hervorragend als Sauce für Pudding, Eis oder andere Leckerein.


So und das war es nun auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."

Eure Jasmin

Erdbeermarmelade mit Prosecco

Habt ihr das auch? Jedes Jahr probiert man neue Rezepte, aber es gibt immer ein paar Rezepte, die werden immer wieder gemacht. Ein so typisches Rezept ist bei mir unter anderem Erdbeer-Rhabarber-Marmelade mit Vanille, die isst sogar mein Freund trotz Rhabarber und wird jedes Jahr gekocht - um sie zu verschenken dann auch in der doppelten Menge oder ich geb einfach nichts ab ;-) Diese Marmelade bekommt jetzt jedoch Konkurrenz von einem neuen Rezept - nämlich Erdbeermarmelade mit Prosecco. Schon beim Abfühlen der noch heißen Marmelade brauchte ich fast alle Löffel, weil ich einen nach dem anderen nach dem Pseudo-Umrühren (denn dafür hatte ich den großen Holzlöffel) abschlecken musste. Das am Ende überhaupt noch was in die Gläschen gekommen ist, grenzt an ein Wunder. Leider ist mir beim Abfühlen dann auch ein kleines Unglück passiert, was mich ein ganzes Glas lecker Marmelade kostete, denn mir ist beim Zuschrauben das Glas aus der Hand gerutscht, umgefallen und die ganze leckere Marmelade hat sich auf der Arbeitsplatte verteilt. Ich hab geschimpft wie ein Rohrspatz, denn ich wollte Marmelade kochen und nicht meine ganze Küche sauber machen.
Ihr sollt euch aber einfach nur an diesem leckeren Rezept erfreuen...

Erdbeermarmelade mit Prosecco

800g Erdbeeren
200ml Prosecco
0,5kg Gelierzucker 2:1
evtl. Zitronensaft oder Zitronensäure
6 Twist-Off-Gläser à 200ml

Die Erdbeeren waschen, entstielen und halbieren. Die Erdbeeren mit dem Gelierzucker in einem großen Topf vermischen und für zirka eine Stunde Saft ziehen lassen. Den Prosecco dazu geben und alles auf kleiner Flamme erhitzen. Die Marmelade zuerst sprudelnd aufkochen und dann für ungefähr 5 Minuten leicht köcheln lassen. Mit einem sauberen (unbenutzte) Löffel eine Gelierprobe auf einem kleinen Teller geben und für eine Minute in den Kühlschrank stellen. Wenn die Gelierprobe fest geworden ist, kann die Marmelade in heiße sterile Twist-Off-Gläser abgefüllt werden. Wenn die Gelierprobe noch flüssig ist ein wenig Zitronensaft bzw. Zitronensäure dazu geben und die Marmelade noch ein wenig köcheln lassen.
Beim Abfüllen der Marmelade aufpassen das der Rand sauber ist. Wenn man hier nicht gründlich arbeitet, kann sonst das ganze Glas schlecht werden. Nun die vollen Gläser zunächst 10 Minuten auf den Kopf stellen und dann wieder umdrehen und abgedeckt auskühlen lassen.

Ich hatte mich diesmal für eine glatte Marmelade ohne Stücke entschieden und hab deshalb die Erdbeeren püriert bevor ich den Prosecco hinzugefügt und die Marmelade gekocht habe. Wenn man Stücke haben will, dann sollten die Erdbeeren nur entsprechend kleiner geschnitten werden.


Das war es auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."

Eure Jasmin