Montag, 26. Oktober 2015

Rote-Beete-Suppe

Beim Durchblättern in New York Christmas: Rezepte und Geschichten* hab ich dieses leckere Rezept für Rote-Beete-Suppe entdeckt. Ich mag ja Rote-Beete und bin immer auf der Suche nach einem leckeren Rezept mit dieser unscheinbaren Knolle. Leider ist meine Familie nicht so begeistert davon und so wird diese Suppe wohl nie Teil eines Weihnachtsmenüs von mir werden, aber vielleicht hat da ja einer von euch mehr Glück. Denn die Suppe passt mir ihrer knallroten Farbe auf jede festlich geschmückte Weihnachtstafel und ist nicht so mächtig wie so manch andere Cremesuppe.


Als kleiner Hinweis sei jedoch angemerkt, das sich hier das Arbeiten mit Einmal-Handschuhe anbietet, da die Rote Beete ziemlich abfärbt. Und wer will schon zu Weihnachten pink eingefärbte Hände haben?

Rote-Beete-Suppe (4 Portionen)

500g Rote Beete
300g Kartoffeln
4 Schalotten
25g Butter
1 EL Rapsöl
150ml trockener Weißwein
750ml Gemüsebrühe + etwas, falls die Suppe zu dick wird
2 TL Meerrettich
Salz, Pfeffer
Zitronensaft

120g Creme Double
2 Handvoll Schnittlauchröllchen
2 Handvoll Walnusskerne, gehackt

Rote Beete und Kartoffeln schälen und würfeln. Die Schalotten ebenfalls schälen und fein würfeln.
In einem größeren Topf das Öl und die Butter erhitzen. Erst die Schalottenwürfel glasig dünsten und im Anschluss die Rote-Beete- und Kartoffel-Würfel dazu geben und alles zusammen noch etwas dünsten. Alles mit Weißwein ablöschen und etwas einköcheln lassen. Die Brühe aufgießen und die Suppe mit geschlossenem Decken ca. 25 Minuten köcheln lassen bis Kartoffeln und Rote Beete weich sind.
Die Suppe mit einem Pürierstab fein mixen. Falls die Suppe zu dickflüssig ist noch etwas Gemüsebrühe aufgießen und abschließend mit Meerrettich, Salz, Pfeffer und etwas Zitronensagt abschmecken.
Die Suppe mit einem großzügigen Klecks Creme Double, Schnittlauch und Walnüssen garniert servieren.


Das war es auch schon wieder von mir und wir hören wieder von einander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."

Eure Jasmin


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Snowcaps

Dieses Jahr hab ich zu Weihnachten endlich mal Zeit und stecke nicht noch bis kurz vorher im Unistress. Entsprechend will sich bei mir auch schon seit zwei die Weihnachtsstimmung einstellen. Ein bisschen konnte ich mich noch beherrschen, aber dieses Wochenende war es dann endgültig vorbei und ich habe mit diesen leckeren Snowcaps meine ersten "Plätzchen" gebacken. Dahinter verstecken sich leckere Schokoladenkekse, die mit Puderzucker ummantelt sind und somit an schneebedeckte Gipfel erinnern - quasi Schokoladengipfel. Das Rezept hab ich in New York Christmas: Rezepte und Geschichten* entdeckt, hab jedoch ein wenig Zimt und Vanille in den Puderzucker-Schnee getan, denn immerhin steht Weihnachten ja vor der Tür und da gehören Zimt und Vanille ja einfach dazu.


Snowcaps (15 - 20 Stück)

100g Zartbitterschokolade (70% Kakaoanteil)
40g Butter
2 Eier
60g Zucker
120g Mehl
1 gehäufter EL Kakaopulver
1/2 TL Weihnsteinbackpulver
1 TL Zimt + etwas für den Puderzucker-Schnee
1 Msp. gemahlene Vanille + etwas für den Puderzucker-Schnee
1 Prise Salz
50g Puderzucker

Die Schokolade grob hacken und zusammen mit der Butter über einem heißen Wasserbad schmelzen. Die geschmolzene Schokolade beiseite stellen und abkühlen lassen.
Mehl, Kakaopulver, Weihnsteinbackpulver, Zimt, Vanille und Salz miteinander vermischen.
Die Eier und den Zucker schaumig rühren und langsam die geschmolzene Schokolade dazu gießen. Die trockenen Zutaten dazugeben und alles ordentlich vermengen. Den Teig mit Frischhaltefolie abdecken und für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank kalt stellen.
Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Puderzucker in eine tiefe Schüssel sieben und mit etwas Salz und gemahlener Vanille mischen.
Den Keksteig aus dem Kühlschrank nehmen und mit einem Teelöffel Teig abstechen und daraus walnussgroße Kugeln formen. Diese großzügig im wälzen und auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech legen; dabei auf ausreichend abstand achten.
Die Snowcaps je nach Größe 10 bis 15 Minuten backen. Anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen.


Und hier nun mal ein Tipp zum Essen der Snowcaps... Es empfiehlt sich die Kekse abzubeißen statt sie im ganzen in den Mund zu schieben. Je nachdem wie viel Puderzucker noch auf dem Keks ist, klebt sicher dieser nämlich sonst wunderbar am Gaumen fest. ;-)
 


Bekommt man da nicht Lust auf Weihnachten mit vielen leckeren Snowcaps, die beim Backen einen herrlichen Schokoduft verbreiten? Aber bevor ihr jetzt euren Rechner vollends vollsabbert verschwindet lieber in eurer Küche und backt euch welche! Dies sind nämlich schnell und einfach gemacht. Leider auch schnell und einfach aufgegessen. ;-)
 



Das war es nun auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."


Eure Jasmin

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Sonntag, 4. Oktober 2015

Apple Crumble mit Vanille-Zimt-Sahen

Gestern hatte das WaWü von einem Appel Crumble berichtet und da ich noch Äpfel über hatte, wollte ich es sofort nachbacken. Und nun sitze ich hier, stütze den Rechner auf meinen dicken Bauch und genieße das Gefühl vielleicht etwas über den Hunger gegessen zu haben, weil es einfach soooo lecker war. Meinem Freund hab ich gleich von Anfang an klar gemacht, der ihm das nicht schmecken wird. Muss man ja lieber gleich am Anfang klar stellen, denn sonst kommt er vielleicht noch auf die Idee zu kosten und dann müsste ich womöglich noch was abgegeben. Nein, nein - lieber gleich Tatsachen schaffen. Aber keine Sorge, er ging nicht leer aus - halt nur ohne Apple Crumble.

 
Aber er mag den ganz sicher nicht. Der Crumble hat eine leckere Note von Zimt, welche sich bei mir in der Sahne wiederholt. Außerdem muss ein Crumble einfach warm gegessen werden. Mein Freund mag weder Zimt noch warmen Kuchen. Also alles für mich ganz allein. Ich persönlich bin aber der Meinung, das Apfel und Zimt einfach zusammen gehören und eine perfekte Symbiose eingehen. Und wenn es draußen grau und kalt ist, dann ist so ein warmer Crumble ein schöner Seelenwärmer. Also los, hop hop ab in die Küche und nachkochen.


Apple Crumble mit Vanille-Zimt-Sahne (für 2 Personen)

250g Äpfel (gewogen nach dem Schälen und entkernen)
45g weiche Butter
45g brauner Zucker
60g Weizenmehl
20g Haferflocken
125g Schlagsahne
2 Msp. gemahlene Vanille
Zimt
etwas Zucker
etwas Zironensaft

Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Die Apfelstücke in eine kleine Auflaufform legen, mit Zitronensaft beträufeln und etwas Zimt darüber streuen. Aus der Butter, braunem Zucker, Mehl, Haferflocke, etwas Zimt und 1 Messerspitze gemahlener Vanille zügig Krümel kneten. Die Krümel über den Apfelstücken verstreuen und den Crumble 30 Minuten bei 180 Grad backen.
Nach dem Back den Crumble aus dem Ofen nehmen.

 
 
Die Sahne mit etwas Zimt, Zucker und der restlichen Vanille steif schlagen und zum noch warmen Crumble servieren und genießen.


Wem das zu viel Zimt ist, der kann den in der Sahne natürlich einfach weglassen. Aber ich wollte, das sich die Aromen aus dem Crumble in der Sahne wiederholen. Für mich hat das auch einfach perfekt zusammen gepasst, aber ich finde Zimt ja auch toll.


So und das war es auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."


Eure Jasmin

Samstag, 3. Oktober 2015

Lecker Schmecker Thai Curry

Dieses Rezept hab ich von einem ganz netten Kollegen. Ein paar mal hat er mich aber davor neidisch gemacht, als er es mit auf Arbeit hatte und es in der Pause gegessen hatte. Die ganze Küche auf Arbeit duftete nach den Aromen von diesem leckeren Curry und ich hatte ein belegtes Brot oder was viel zu fettes vom Imbiss nebenan. Also hab ich irgendwann meinen Kollegen nach dem Rezept gefragt und siehe da, es gibt dafür eigentlich gar nicht DAS Rezept.


Das Thai Curry hier ist so variable, da wird es nie langweilig. Ich hatte es nun schon mit Hühnchen und mit Viktoriawolfsbarsch und immer schmeckt es anders und immer ist es lecker. Man kann hier das Fleisch variieren und das Gemüse und sogar die Schärfe. Ich selbst hatte mich für gelbe Currypaste entschieden, da die nur so mittelscharf ist. Wer es lieber schärfer will nimmt einfach rote Currypaste. Und wer es ganz mild will, der greift einfach auf gründe Currypaste zurück. Und ich sage euch, schon bei Kochen wird euch das Wasser im Mund zusammen laufen, weil sich die ganzen Aromen schön in der Luft verbreiten und einen herrlichen Vorgeschmack auf das eigentliche Gericht geben...
 

Thai Curry

300g Fleisch oder fester Fisch
800g Gemüse (Zwiebel, Brokkoli, Zuckerschoten, Zucchini, Paprika,...)
400ml Kokosmilch
2 EL Erdnussöl
1 EL Currypaste
2 EL helle Sojasauce
2 EL Fischsauce

Das Fleisch oder den Fisch waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Das Gemüse ebenfalls putzen und in entsprechende Stücke schneiden.
In einer Pfanne da Erdnussöl erhitzen und darin dann die Currypaste kurz anbraten. Je nach Currypaste kann das einem schonmal die Tränen in die Augen treiben. Aber beim Anbraten fängt es auch gut an der Küche zu duften. Nun die Kokosmilch nach und nach zugeben und ordentlich verrühren. Dann ein kleines Glas Wasser zugießen. Wenn alles wieder leicht köchelt, das Fleisch zugeben und 5 Minuten köcheln lassen und dann das Gemüse und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Das Gemüse soll nicht zerkochen, sondern noch schön Biss haben. Den Brokkoli eventuell schon mit dem Fleisch in die Sauce geben.
Tipp: Der Viktoriawolfsbarsch ist innerhalb von 3 Minuten gar - zumindest bei mir. Hier hab ich zuerst das Gemüse zugegeben und dann erst den Fisch, damit der Fisch zu trocken wird, weil er zu lange gegart hat.
Das ganze nun mit Soja- und Fischsauce abschmecken, die in diesem Falls das Salz ersetzen. Man muss auch keine Angst haben, es wird trotz Fischsauce nichts nach Fisch schmecken.



Das Curry nun mit Reis servieren und genießen...


Und das war es auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."


Eure Jasmin

Jasmins Elsässischer Flammkuchen

Ich mag den Herbst... Der Herbst macht die Welt schön bunt und regelmäßig zum Herbstanfang treffen sich meine Eltern, meine besser Hälfte und ich uns an der Mosel. Ich liebe die Gegend mit ihren steilen Weinbergen zwischen denen morgens immer noch der Nebel hängt. Natürlich steht neben einigen Ausflügen auch der Wein im Vordergrund. Natürlich verkosten wir dann auch bei den verschiedenen Straußenwirtschaften den Federweißer. Ich finde diesen "Neuen Wein", der noch gar kein Wein ist einfach herrlich... Und was passt besser zu einem Glas Federweißer als Flammkuchen? Genau, da gibt es nicht viel.


Und da das familiäre Weintreffen nicht mehr weit ist, haben wir uns gestern schonmal eingestimmt. Leider hat mich meine Vorfreude so unvorsichtig werden lassen, das ich mein Brett, wo die Flammkuchen drauf kamen, nicht sicher abgestellt hab und als ich meinen zweiten Flammkuchen auf das Brett legen will, kippt das Brett und der leckere Flammkuchen rutscht und fällt auf den Fußboden. Man ihr könnt euch gar nicht sagen, wie sauer ich auf mich selbst war... Die ganze Küche duftet nach lecker Flammkuchen, lässt mir das Wasser im Mund zusammen laufen und dann landet einer auf dem Küchenboden. So mussten wir uns dann den übrig gebliebenen teilen und noch etwas Eis zum Nachtisch essen. Daher würde ich sagen, dass das Rezept für 4 Personen reicht, wenn es noch einen Salat oder einen Nachtisch dazu gibt. Gibt es den Flammkuchen nur allein, so würde ich eher nur für 2 Personen rechnen, da er ja an sich nur die Größe einer Pizza hat, aber einen ganz dünnen Teig hat.


Flammkuchen (2 - 4 Personen)

300g Mehl
150ml Wasser
3 EL Öl
200g Zwiebeln
150g Frühstücksspeck
200g Schmand
etwas Sahne oder Milch
Salz, Pfeffer

Den Ofen auf höchster Stufe in Umluft vorheizen.
Aus Mehl, Wasser, Öl und etwas Salz einen glatten Teig kneten. Falls dieser trocken ist einfach noch etwas Wasser dazugeben, aber er sollte nicht klebrig sein. Den Teig in zwei Hälften teilen und jeweils auf Backpapier so dünn wir möglich ausrollen und auf zwei Backbleche ziehen.
Die Zwiebeln schälen, halbieren und in so dünne Scheiben schneiden wie es geht. Ich hab hier meine KitchenAid bemüht und so ging das ganz schnell. Den Frühstücksspeck in schmale Streifen schneiden. Den Schmand mit etwas Sahne, Salz und Pfeffer glatt rühren.
Nun den Schmand auf den ausgerollten Teig verteilen, dann die Zwiebelringe und den Speck draufstreuen.
Beide Bleche  nun in den Ofen schieben. Nach 10 Minuten beide Bleche tauschen, damit auch beide schön braun werden. Nun noch weitere 5 bis 10 Minuten den Flammkuchen backen.


Hmmm, ich sage euch... Einfach toll und schön schnell gemacht.



So das war es auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der Küche..."


Eure Jasmin