Samstag, 27. September 2014

[Post-Cooking] Lachstrudel - Grüß Gott aus Österreich

Seit einiger Zeit hat mich nun auch das Postcrossing-Fieber gepackt und ich gehe einem meiner kleinen heimlichen Hobbies nach - dem Postkarten schreiben. Und weil es noch schöner ist Karten zu empfangen, will ich euch daran teil haben lassen. Und so ist Post-Cooking entstanden. Das Ziel von Post-Cooking ist es, für jede Karte die ich durch Postcrossing erhalte ein passendes Rezept aus dem Land des Absenders zu kochen bzw. zu backen und natürlich mit euch zu teilen.
Den Anfang macht hier nun eine Karte aus Österreich. Da jedoch die Schreiberin ursprünglich aus Russland kommt, hatte die Karte das Russische Museum in St. Petersburg als Motiv und ich stand vor der Frage: Soll es nun etwas Österreichisches sein oder doch eher aus Russland? Die Entscheidung fiel mir doch recht schwer, aber da mich ein Rezept für ein Forellenstrudel lockte, war die Wahl getroffen. Dieses Rezept hatte ich von eine Kollegin bekommen, die ursprünglich aus Österreich stammt und so dieses Rezept auch aus einem alten österreichischen Kochbuch stammte. Da ich jedoch keine Forellenfilets bekommen habe und mich selbst nicht ans Filetieren ran traue, habe ich ein wenig umdisponiert und aus einem Forellenstrudel wurde ein Lachsstrudel, der aber auch ganz wunderbar geschmeckt hat.
Aus den Zutaten werden 2 kleinere Strudel, die je nach Hunger und vor allem Beilage für 4 - 6 Portionen reicht.


Lachsstrudel (für 4 -6 Portionen)

10 Blätter Filo-Teig
700g Lachsfilet
125g Schlagsahne
125g Creme Fraîche
150g Champignons
1 Ei
Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Die eine hälfte vom Lachsfilet in 2 Streifen schneiden und die andere Hälfte vom Lachsfilet klein schneiden und zusammen dem Ei, der Sahne, etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer im Universalzerkleinerer zu einer Farce verarbeiten. Hierbei ist es wichtig, das alle Zutaten gut gekühlt sind, da sich durch die Reibung die Zutaten warm werden und so die Farce schon garen könnte.
Die Champignons putzen und fein würfeln. Die Champignons zusammen mit der Creme Fraîche aufkochen und so lange köcheln lassen bis ein Püree entstanden ist. Das Püree mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.
Auf einem Stück Backpapier für jeden Strudel jeweils 5 Blätter Filo-Teig übereinander legen. Dabei jedes Blatt mit ein wenig Olivenöl einpinseln. Auf den Filo-Teig auf 2/3 der Fläche zuerst die Farce verstreichen, anschließend das Champignonpüree darauf verteilen und nun die Lachsstreifen an den vorderen Rand legen.
Mithilfe des Backpapiers nun den Strudel so eng wie möglich zusammen rollen und dann die Ränder nach unten umschlagen. Den Strudel nun mit Öl oder flüssiger Butter bestreichen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
Die  Strudel im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ca. 25 bis 30 Minuten backen.

In meinem Fall gab es einfach nur einen Feldsalat mit Tomaten zum Strudel.
 


Und hier auch mal meine Postkarte aus Österreich, welche mich überhaupt dazu gebracht hat, diesen leckeren Strudel zu backen.


Da mich Ilse von Ilse Blogt schon vor einigen Tagen zu ihrem Blog-Event zum Thema Strudel und Einwickeln eingeladen hat, möchte ich mit diesem Rezept auch ihrer Einladung nachgehen.



Und das war es nun auch schon wieder von mir und wir hören wieder voneinander, wenn es wieder heißt "Du findest mich in der
Küche."


Eure Jasmin

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